helden:tot

von stefan sprang„Andreas Fröhlich ist Wennmann! Er lebt diesen Typen, der im Arschlochsystem nur der krankhafte Luftschlucker ist und dessen unkontrollierte Rülpsattacken nicht gerade die attraktivsten Lebenszeichen sind. helden:tot von Stefan Sprang geht böse ans Eingemachte ... Hervorragend!“
(Markus Schaper, Hessischer Rundfunk)

„Diese Rolle scheint Andreas Fröhlich auf den Leib geschrieben zu sein. Durch den klugen Einsatz von Dynamik und der klaren Verdeutlichung der inneren Spannung des Protagonisten schlüpft Andreas Fröhlich nicht nur in eine Rolle, sondern er wird zur Hauptfigur Marcus Wennmann.“
(Die Nominierungs-Jury für den Deutschen Hörbuchpreis 2008)


Nominiert für den Deutschen Hörbuchpreis 2008 in der Kategorie „Bester Interpret“ - Andreas Fröhlich ist Marcus Wennmann


Er hat einen ultimativ erfolgreichen Werbeslogan kreiert für eine Sportartikelfirma: „Be Your Own Hero – Sei dein eigener Held.“ Marcus Wennmann hält sich selber für einen Helden: einen Helden der Arbeit. Immer wollte er der Beste seines Fachs werden. Von Anfang an hat er die Erfolgsträume jener Menschen geträumt, die ihm von den Werbeplakaten seiner Jugend entgegen lachten. Doch als sein Chef ihm seinen Nachfolger präsentiert, weil er zu alt ist und ausgebrannt wirkt, merkt Wennmann, dass er sich hat blenden lassen. Mit gerade mal Ende dreißig zerbricht seine Illusion von der stetigen Karriere und dem steten Geld. Er beschließt ernst zu machen mit seiner Botschaft: Er will sein eigener Held werden. Wennmann ist hin und her gerissen zwischen Wut und Hass auf alle, die über ihn und sein Schicksal entschieden haben und der Sehnsucht nach einem Glück, an dass er sich plötzlich wieder erinnert. Er sinnt auf Rache. Und er sucht nach einem Ausweg, nach seiner Wahrheit in der Warengesellschaft.

Wennmann beginnt einen Plan zu schmieden und sein Vermächtnis für die Nachwelt aufzuzeichnen: Die Helden sind tot, es leben die Helden.

Basierend auf einem Theaterstück von Stefan Sprang, ist die Hörspielfassung von „helden:tot“ ein faszinierender Trip durch die Gedanken und Gefühlswelt der Hauptfigur Marcus Wennmann. Der Hörer wird Zeuge eines gefühlvollen und ironischen Monologes, den Wennmann in den heimischen vier Wänden einem Aufnahmegerät anvertraut – es entsteht ein „Heldenpodcast“ in dem Wennmann rast und tobt, hadert und trauert, fantasiert und hofft. So entsteht die Bestandsaufnahme eines nach Glück strebenden Menschens, der sich über seine Ängste hinwegsetzt und sich schlicht und ergreifend weigert, an der Realität zu scheitern.


Der Sprecher

Andreas Fröhlich, geboren 1965, ist nicht nur einer der meistbeschäftigsten und versiertesten Hörbuch- und Hörspielsprecher, er ist außerdem die deutsche Synchronstimme von John Cusack und Edward Norton. Als Synchronregisseur hat er unter anderem Peter Jackson’s „Herr der Ringe“ Trilogie ins Deutsche übertragen und eine der schwierigsten Rollen, Gollum, selbst gesprochen. 2003 erhielt er den Synchron-Preis in der Kategorie „herausragendes Synchrondrehbuch“ für „Der Herr der Ringe: Die zwei Türme“.

Den meisten ist Andreas Fröhlich sicherlich bekannt als Bob Andrews in der erfolgreichen Jugendhörspielreihe „Die Drei ???“, eine Rolle, die er seit 1978 spricht. Zu seinen weiteren Hörspielproduktionen gehören unter anderem Bram Stokers „Dracula“, Henning Mankells „Die Rückkehr des Tanzlehrers“ und „Vor dem Frost“ oder Frédéric Beigbeders „Neununddreißigneunzig“. Als Hörbuchsprecher ist er zu hören in Christopher Paolinis „Eragon“, John O’Farrells „Für das Beste im Mann“ und Kai Meyers „Wellenläufer“-Trilogie und „Wolkenvolk“-Trilogie.


Der Autor

Stefan Sprang, geboren 1967 in Essen. Er lebt dort und in Frankfurt/Main als Hörfunkautor sowie als Essayist und Literaturkritiker für verschiedene Tageszeitungen. Viele Jahre lang war er außerdem aktiv als Comedyautor und –produzent. 1999 erhielt er den „Kurt-Magnus-Preis“ der ARD. Zuletzt wurde seine Kurzgeschichte „Die Tochter des schwedischen Fernsehkommissars“ ausgezeichnet beim österreichischen Literaturwettbewerb „Wortlaut 07“.


Der Regisseur

Kai Schwind, geboren 1976 in Frankfurt arbeitet als freier Journalist, Autor und Regisseur für Hörspiel und Bühne. Zunächst tätig als Redakteur beim Rundfunk, arbeitete er außerdem jahrelang als Autor, Sprecher und Produzent von Radio Comedy Serien. Das Comedy-Hörspiel Projekt „Die Ferienbande“ war ein großer Erfolg bei Publikum und Kritikern - sowohl auf CD, als auch die bisher drei ausgedehnten Live-Touren durch ganz Deutschland. Im März 2007 veröffentlichte er einen akustischen Reiseführer über seine Wahlheimat Norwegen.


„helden:tot“

Sprecher: Andreas Fröhlich
Regie: Kai Schwind
Hörspielbearbeitung: Kai Schwind und Stefan Sprang
Produktion: Mischmut - Im Vertrieb von Geophon
Laufzeit: 51 Minuten
ISBN 3–936247–51–0
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Kontakt:

Mischmut@aol.com
– T: 069 / 53 05 41 30
Weitere Informationen mit Statements von den Machern und Fotomaterial:
www.heldentot.de