Aus: Boy Meets Girl

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Hörproben

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helden:tod

Er hat einen ultimativ erfolgreichen Werbeslogan kreiert für eine Sportartikelfirma: „Be Your own Hero – sei dein eigener Held.“ Marcus Wennmann hält sich selber für einen Helden: einen Helden der Arbeit. Doch als sein Chef ihn feuert und ihm seinen Nachfolger präsentiert, weil er zu alt ist und ausgebrannt wirkt, merkt Wennmann, dass er sich hat blenden lassen. Mit gerade mal Ende dreißig zerbricht seine Illusion von der stetigen Karriere und dem steten Geld. Er beschließt, Ernst zu machen mit seiner Botschaft: Er will sein eigener Held werden. Wennmann ist hin und her gerissen zwischen Wut und Hass auf alle, die über ihn und sein Schicksal entschieden haben und die Sehnsucht nach einem Glück, an das er sich plötzlich wieder erinnert. Er sinnt auf Rache. Und er sucht nach einem Ausweg, nach seiner Wahrheit in der Warengesellschaft. Wennmann beginnt einen Plan zu schmieden, den er in den heimischen vier Wänden einem Aufnahmegerät anvertraut: Die Helden sind tot, es leben die Helden.

„Andreas Fröhlich ist Wennmann! Er lebt diesen Typen, der im Arschlochsystem nur der krankhafte Luftschlucker ist und dessen unkontrollierte Rülpsattacken nicht gerade die attraktivsten Lebenszeichen sind. helden:tod von Stefan Sprang geht böse ans Eingemachte, lässt uns das Lachen verschlucken und ist grandios vorgetragen von Andreas Fröhlich. Muss man hören. Hervorragend!“
(Markus Schaper, Hessischer Rundfunk)

Buch: Stefan Sprang
Regie: Kai Schwind
Sprecher: Andreas Fröhlich

Probekapitel:

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