New York ist himmlisch
(Originalausgabe)
In einer Zukunftsvision, die bereits heute von der Realität eingeholt werden könnte, beschreibt Norbert Stöbe meisterlich satirisch und mit großer Spannung den Überlebenskampf in einer Stadt, die wegen eines Chemie-Unfalls zu einer Sperrzone erklärt worden ist. Während in Outland das Leben weiter seinen geregelten Gang geht, müssen die Menschen in der Stadt mit Lebensmittelknappheit, Verwahrlosung und Gesetzlosigkeit fertig werden. Sie folgen dabei einzig ihrem instinkthaften Überlebenswillen, teilen die Stadt in verschiedene, von Despoten regierte Bezirke auf und ergeben sich in ihre Frustration.
Einzig Ralfd, rechte Hand des Sheriffs von "New York", versucht schließlich, dieser Hoffnungslosigkeit zu entrinnen und entwickelt sich vom ironischen Beobachter zum aktiv Handelnden, der plötzlich in sich menschliche Regungen, Mitgefühl und sogar Mut entdeckt, als New York von einer rivalisierenden Bande bedroht wird.
Norbert Stöbe erhielt für dieses gelungene Werk den C. Bertelsmann-Literaturpreis.
Namenlos
So nennt man ihn, weil er nicht weiß, wer er ist und woher er einst kam
(Originalausgabe)
Wie die anderen kam er nach Lavat-Mir: namenlos, ohne Gedächtnis, ohne Vergangenheit. Sie kommen von verschiedenen Welten, Menschen ebenso wie Aliens, um in der Stadt ihr Leben zu fristen, bedroht von der "Horde", den Insektenwesen, und umgeben vom "Leer", in dem gefährliche Tiere und andere tödliche Gefahren unter einer gnadenlosen Sonne drohen.
Der junge Namenlos, der sich allmählich an das Leben in Lavat-Mir gewöhnt, lernt Miriam kennen, ein Mädchen, das von einer rästelhaften Aura umgeben ist und von ihrer Familie verborgen gehalten wird. Sie zieht ihn unwiderstehlich an, und er will ihr Geheimnis lüften - nicht ahnend, dass er die damit in Todesgefahr bringt, denn sie verfügt über eine besondere Begabung, die von den Herrschenden erbarmungslos vefolgt wird.



