Tangoträume

(Originalausgabe)

Pressestimmen
"Helmut Stauders Roman "Tangoträume" lebt von der Bedächtigkeit des Lesens, zu der die Sätze zwingen. Der Autor vereint in seinem Romandebüt Belletristik und Lyrik zu einer anmutigen und berührenden Schreib-Version des Tango: Der Erzählstrang ist der Caminar (Gehschritt), der - wie beim Kreuzen der Beine (Cruzada) - immer wieder kurze lyrische Einschübe umschließt. Den Kapiteln vorangestellte Tango-Strophen (im spanischen Original, deutsche Übersetzung) wirken wie Ochos - die in Vorwärts- wie Rückwärtsrichtung getanzte Acht - als Ausblick und Zusammenfassung der Handlung. Derart verwebt Helmut Stauder vier Schicksale zu einer faszinierenden Geschichte: jenes des deutschen Kontrabassisten Rudolf Engel, der nach dem Tod seiner Frau nach Buenos Aires flieht und zu Angel Ridolfi, dem Tangospieler wird; jenes der Tangosängerin Soledad Escobar, die zu Angels Liebe des Lebens wird; jenes des Zuhälters Gaucho, der sein wahres Ich finden wird; und jenes der Hure María, die im Leid ihr Glück findet." (Main-Echo, Stefan Reis, Aschaffenburg)

Aber man hat ihn gewarnt: Hier in Buenos Aires bleibe immer eine gewisse Unsicherheit. Dann greife etwas Magisches ein. Und verwandle die Realität. So mag sie kommen. Die Magie. Der Kontrabassist Rudolf Engel flieht nach dem tragischen Verlust seiner Frau nach Buenos Aires. Dort wird die Tangosängerin Soledad Escobar zur Liebe seines Lebens und Rudolf zu Angel Ridolfi, zu einem passionierten Tangospieler. Und dann sind da noch Gaucho, der Zuhälter, und María. Getrieben von der Magie, der Melancholie und der Erotik Argentiniens, begegnen sich die Paare. Wie beim Tango.