Nahe der Grenze
(Originalausgabe)
geb. 1962, lebt als freie Schriftstellerin und Kunsthandwerkerin in Wuppertal. Sie war Teilnehmerin des Klagenfurter Bachmann-Wettbewerbs und gewann bereits mehrere Literaturpreise, drunter 1991 den Alfred-Kitzig-Förderpreis (Ahlen), 1992 den Walter-Serner-Preis (Berlin) und 1994 den 3. Preis des Hörspielwettbewerbs des WDR und der H.-Böll-Stiftung. 1993 war Christina Günther Atbeitsstipendiatin des Landes NRW.
Nahe der Grenze des Sagbaren, das ist der Ort dieser Autorin. Sie leuchtet die Abgründe der Einsamkeit mit unstillbarer Sehnsucht aus. Auch, wenn sie gebrochen wird, hofft diese Sehnsucht noch immer. Selten begegnet solch melancholischer Zärtlichkeit. Trotz der Trauer, die über diesem Text liegt. fühlt man sich auf eigenartige Weise getröstet.
Das erste Buch von Christina Günther handelt von der Selbstbefreiung aus dem Familienterror, dem Aufbrechen festgefahrener Strukturen alltäglicher Gewalt, der Suche nach neuen, nicht vorgegebenen Wegen.


