Die LKM–Romanwerkstatt feiert Richtfest.
Warum Richtfest?
Endlich steht das Dach, und das wurde nicht von Prefa (Das Dach, stark wie ein Stier!) geliefert, sondern von der Firma Ortheil & Siblewski.
Man könnte auch von einem Doppel(dach)decker–Unternehmen sprechen.
Hanns–Josef Ortheil, einer der bekanntesten zeitgenössischen deutschen Autoren, und Klaus Siblewski, einer der renommiertesten Lektoren Deutschlands (er ist auch Hanns–Josef Ortheils Lektor) haben sich zusammengetan, um die Frage zu beantworten, die man sich immer schon gestellt hat, aber nie zu fragen wagte: Wie entstehen Romane?
Auch wenn Sie es nicht glauben werden: Sie wird beantwortet!
Hier finden Sie den Werkstattbericht von Klaus Middendorf. Teil 1 [1.024 KB]
(veröffentlicht im ZFLL) Teil 2 [338 KB]
(veröffentlicht auf der Internetseite des ZFLL www.kunstanstifter.de)
Wenn Sie nicht nur den Ehrgeiz, sondern auch das Potenzial haben, sich später als Autor durchzusetzen, und einen seriösen Verlag suchen, der an Sie glaubt, weil er weiß, dass Sie Ihre Leser finden, aber unsicher sind, wie Sie in dieser für Sie noch fremden, stark vernetzten Branche reüssieren sollen und einen Partner suchen, der Sie inhaltlich erfolgreich begleitet, dann ist es vielleicht gut für Sie, von unserer Romanwerkstatt zu wissen. So nennt Klaus Middendorf das besondere; von LKM angebotene Lektorat, bei dem man auch von einem „Textwerk–Projekt“ sprechen könnte, wenn dieser Name nicht schon vom Literaturhaus München besetzt wäre, das seit 2001 sogenannte textwerk Seminare veranstaltet. Für das textwerk Seminar 2005 wurden übrigens die LKM–Autoren Claudia Kort und Caspar Mesenhöller eingeladen.
An dem wichtigsten deutschsprachigen „Nachwuchspreis“, dem Ingeborg–Bachmann–Wettbewerb in Klagenfurt haben die von LKM betreuten Autoren Thomas Lehr, Stefan Beuse, Ralf Bönt, Christina Günther und Manfred Flügge teilgenommen. Thomas Lehr wurde übrigens mit seinem glänzenden Roman Nabokovs Katze auch ins Literarische Quartett eingeladen und gilt heute als einer der wichtigsten zeitgenössischen deutschen Autoren. Darüber hinaus erhielt Thomas Lehr wie ebenfalls LKM–Autor Peter Mohr den wichtigsten Preis für die beste Debütveröffentlichung, den Mara Cassens Preis.
Zahlreiche von Klaus Middendorf lektorierte Manuskripte sind in angesehenen Verlagen veröffentlicht worden und repräsentieren somit das in der Romanwerkstatt verfolgte Ziel, die Aufmerksamkeit des Lesers zu erzielen, denn einzig der Leser hat den Schlüssel zum Erfolg.
Grundsätzlich zielt aufgrund der von LKM gewährleisteten hohen Lektoratsqualität die Vermittlungspriorität auf eine erfolgsoptimierte Platzierung in Verlagshäusern mit einem ausgeprägten literarischen Programmumfeld.
Zusätzliche Kosten für die Publikation fallen in der Romanwerkstatt generell nicht an. Die Provisionsregelung bleibt hiervon unberührt.
Zu den Lektoratsarbeiten gehören nicht nur orthografische Korrekturen, sondern vornehmlich Korrekturen stilistischer Art, die auch Neuformulierungen notwendig machen können, ohne freilich – und dies sei ausdrücklich betont – Ihre stilistischen und inhaltlichen Intentionen zu überdecken, sondern, im Gegenteil, sie für den Leser noch deutlicher herauszuprofilieren. Dabei werden die orthografischen oder stilistischen Änderungen direkt im Text vorgenommen.
Des Weiteren gehören auch strukturelle beziehungsweise dramaturgische Eingriffe zu den Lektoratsarbeiten sowie gegebenenfalls die eine oder andere figurenpsychologische Änderung.
Darüber hinaus werden bei abgesicherten Rechercheergebnissen auch sachliche Änderungen eingearbeitet und in einer speziell entwickelten Recherchedatenbank dokumentiert.
Zum Schluss sei noch ein empfehlender Hinweis auf ein brillantes Standardwerk des Creative Writing erlaubt, das bereits mehrere Auflagen erfahren hat und von LKM vermittelt wurde: Fritz Gesing: Kreativ Schreiben. DuMont Buchverlag, Köln 1994.
Inzwischen gibt es vom gleichen Autor eine Neuerscheinung: Kreativ schreiben für Fortgeschrittene. DuMont Literatur und Kunst Verlag, Köln 2006.
Übrigens: Falls Sie von Christian Döring, der bedeutende zeitgenössische deutschsprachige Autoren betreut, für eine Woche zum Schreibenlernen in ein kleines, exquisites Schreibatelier in Venedig eingeladen werden und sich in einem kleinen ausgewählten Kreis wichtige Schreibimpulse und Anregungen in dem wunderbar musenbeseelten Ambiente des Palazzo Erizzo holen und mit Christian Döring über Ihren Roman diskutieren wollen (er ist einer der namhaftesten deutschsprachigen Lektoren, der den Markt nicht nur aus der Innensicht des Verlagsgeschäfts kennt, sondern auch aus der repräsentativen Außenwahrnehmung, sei es auf Messen, Empfängen und Literaturveranstaltungen oder als Juror renommierter Literaturpreise wie der Deutsche Buchpreis), dann finden Sie nähere Informationen auf unserer Partnerseite.
Lektoratsangebot
Ein Lektorat ist eine besondere Vertrauenssache. Sein Erfolg hängt nicht so sehr von der handwerklichen Solidität des Lektors ab, die eine ebenso selbstverständliche Voraussetzung wie Dudenfestigkeit und Stilsicherheit ist, sondern von seiner Fähigkeit als Diener zweier Herren – Diener des Lesers wie des Autors –, den Mut aufzubringen, im Zweifel sich für den Leser zu entscheiden, gleichwohl der Lektor nicht bei diesem in Brot steht. Aber wenn sein Herz nicht für den Leser schlüge, gehörte er vom Autor geschlagen. Auch wenn der eigentliche Autor für sich schreibt, geht es ihm doch wie jedem Schöpfer, den die Einsamkeit seiner Schöpfung barmt, und sich daher nach der „Entdeckung“ jener sehnt, die ihn „aufgelesen“ haben.
Der Kalkulation liegt zugrunde der vom Berufsverband der Freien Lektorinnen und Lektoren (VFLL) empfohlene Tagessatz von € 409,–– unter Berücksichtigung eines Zehnstundenarbeitstages.
Das Lektorat beinhaltet zwei Korrekturdurchläufe.
Der Gesamtumfang Ihres Manuskripts beträgt Normseiten.
Der geplante Gesamtumfang liegt bei Normseiten.
Das Bearbeitungsvolumen pro Arbeitstag entspricht bei Ihrem Manuskript Normseiten
Arbeitstagevolumen pro Korrekturdurchlauf: Arbeitstage
Das ergibt bei zwei Korrekturdurchläufen: Arbeitstage
Arbeitstagevolumen für Recherche: Arbeitstage
Arbeitstagevolumen Gesamt: Arbeitstage
Lektoratsaufwand Netto €
+ % Mehrwertsteuer €
Lektoratsaufwand Gesamt €
Zahlungsmodus: Bei Vertragsabschluss ist die Hälfte des obigen Gesamtentgeltes fällig, bei Erreichen der Hälfte der Manuskriptbearbeitung ein Viertel und nach Fertigstellung des für die/den AUTOR/IN schlusskorrekturfähigen Manuskriptes (vergleichbar mit Fahnenkorrektur) das letzte Viertel. Dabei gilt der Status der vorläufigen Fassung, da die Deklaration der endgültigen, verbindlichen Fassung nur nach Schlusskorrektur (Übernahme der Autorenkorrekturen) beziehungsweise dem Imprimatur der AUTORIN bzw. des AUTORS erfolgt. Nach Zusendung der Schlusskorrektur durch den BETREUER ist ein ersatzweises Imprimatur der AUTORIN bzw. des AUTORS gegeben, wenn diese nach Ablauf einer Frist von drei Wochen nach dem Datum des Poststempels der Schlusskorrektursendung nicht widersprechen. Spätere Einwände oder Forderungen können dann nicht mehr geltend gemacht werden.
Das lektorierte Manuskript dient als Grundlage für die spätere Publikationsvermittlung im Rahmen eines Betreuungsvertrages. Grundsätzlich ist ein Vermittlungsengagement entweder auf der Basis eines Titel– oder Exklusiv–Vertrages möglich. Vorrangig ist in jedem Fall eine individuelle Abstimmung. Auf Wunsch arbeite ich Ihnen gern für das „Werkstattprojekt“–Modell ein Probelektorat aus.
Das Honorar für den anfallenden Leistungsaufwand beträgt € 307,-- + Mehrwertsteuer. Im Auftragsfall wird das Probelektorats–Honorar vergütet.
Sondervereinbarungen:
Möglicher Lektoratsbeginn ab:
Veranschlagtes Zeitbudget: Monate = Lektoratsende:
Satzbelichtungsfähige Texterfassung; Layout und Typografie nach Ihrer Wahl.
Die lektorierten Abschnitte werden im Interesse einer kurzfristigen Abstimmung sukzessive in Abschnitten von Seiten geliefert.
Das Angebot ist im Übrigen freibleibend.
