Hier haben Sie eine kleine Auswahl an Korrektoraten von LKM.

Ernte des Todes

Geschichte und Vorgeschichte eines Völkermordes

Nach jahrelangen Forschungen, unter Verwendung erstmalig zugänglicher Dokumente, schildert der Autor Stalins Massenmord an Millionen ukrainischer Bauern. „Eine der furchtbarsten Tragödien unseres Jahrhunderts“, die in den offiziellen Annalen der Sowjetunion nie stattgefunden hat und im Westen nur wenigen Experten bekannt ist.

„Dieses Buch behandelt eine der wichtigsten, bisher totgeschwiegenen Perioden du die Fragestellungen, die sich daran ranken.“
THE LOS ANGELES TIMES

„Nach ‚Ernte des Todes’ gibt es keine Entschuldigung mehr, die Geschehnisse zu ignorieren und seine Ungeheuerlichkeit zu verharmlosen.“
THE NEW YORK TIMES

„Ein Buch… konfrontiert uns mit einem Ereignis, das bisher ein blinder Fleck in unserem Gechichtsbewußtsein war: mit der mutwilligen Aushungerung der Ukraine durch Stalin.“
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

„Die Enthauptung einer Nation.“
DIE WELT


Spitzweg

Die Ausstellung „Carl Spitzweg und die französischen satirischen Zeichner Damier, Grandville, Gavarni und Doré“, veranstaltet zum 100. Todestag des Künsters, ist einem besonderen und wichtigen Thema im Schaffen Spitzwegs gewidmet. Mit einem überaus reichen Material, sowohl aus dem Besitz der staatlichen bayerischen Sammlungen wie auch aus anderen Museen und Privatsammlungen, ist es möglich, die engen Beziehungen des Malers und Zeichners zu seinen französischen Zeitgenossen aufzusteigen. Für die Erforschung dieser Beziehungen konnten bedeutende neue Quellen genutzt werden, aus denen sich die Vielfalt der Anregungen, aber auch das hohe Maß an Eigenständigkeit des Künstlers ergibt.


Ins Auge

Ihr Hirn wird durch das, was Ihre träge Linse reinläßt, nur zu 1% ausgelastet, 99% liegen brach, bleiben ungenützt, werden versoffen. Da haben Sie so einen Kopf und meinen, es reiche, wenn sie eine Sorte Edelprimat bleiben! Und das ist Ihre reiche innere Welt! Ein Schrebergärtlein im Fußballstadion – dies Verhältnis von Ist und Können sollte nicht verbessert werden? Da sesen Sie nun; aber selbst wenn Sie ein erfahrener Leser sind, entgehen Ihnen beim Lesen gute 50% der Informationen eines Textes. Pardon, das ist bewiesen. Sicher schwankt das; Berufsleser mit Zeilenhonorar erreichen niedrigere Werte in der Informationsverarbeitung. Pardon, auch das ist bewiesen. Sie lesen drüberhin. So, und nun rechnen wir mal zusammen: Von ein paar tausend Sprachen können Sie drei lesen, davon nur eine perfekt; von dem, was sie perfekt lesen, lassen nur 50% Ihr Hirn klingeln; und das zu !%; und dieses 1% ist genau das, was Sie vorher schon wußten; den Ihr Auge sieht nur das, was das auf die Bewahrung seiner äußerst beschränkten Weltordnung und die primitivste Lebensversicherung bedachte Hirn es sehen läßt.


Lavengro

der Zigeuner-Gentleman

Ein Sprachgenie (als 18jähriger beherrschte er bereits zwölf Zungen, später sollen es an die vierzig gewesen sein), Übersetzer (von ihm stammen die englischen Versionen von Schillers Wilhelm Tell, Klingers Faust, Puschkins Talisman und die Sammlung Targum, eigene Nachtdichtungen aus dreißig Sprachen), Bibelverkäufer, Kesselflicker, Tippelbruder und Zigeunerfreund (er verfaßte das Wörterbuch der Zigeunersprache, in der Lavengro „Meister des Wortes“ und Romany Rye „Zigeuner-Gentleman“ heißt) erzählt sein Leben und Lieben in London und unter fahrendem Volk auf dem Lande und gibt einen einzigartigen Einblick in die Subkultur des viktorianischen Zeitalters.

„Sieh Dir doch mal die Bücher des George Borrow an: ‚Lavengro, Romany Rye; Wild Wales; Bible in Spain; Zincali‘. Die sind sämtlich aus 3-4 Ss. Langen anekdotischen Portiönchen komponiert; (und überdem gut & nützlich zu lesen).“

Arno Schmidt in einem Brief an W.Michels


Das II. Dschnungelbuch

Die Fackeln strömten in den Raum wo, lang auf dem Bett ausgestreckt, die Pfoten gekreuzt, schwarz wie die Hölle und schrecklich wie ein Dämon, Bagheera lag. Er hob den Kopf und gähnte – kunstvoll, sorgsam und prahlerisch -, wie er zu gähnen pflegte, wenn er einen Gleichrangigen beleidigen wollte; der Unterkiefer sackte und sackte, bis man den heißen Schlund halb hinabsehen konnte; und die riesigen Fangzähne wahren bis zu Zahnfleisch entblößt: dann klackten sie aneinander, die oberen und die unteren, wie stahlbesetzte Sicherungsriemen um die Kanten eines Geldkastens schnappen. Im nächsten Moment war die Straße leer.


Menschenführung - ein Gewinn

„Sehen Sie, ich habe das sichere Gefühl, daß ich der Menschheit viel gegeben habe. Fälschung! Betrug! Was sind das für erbärmliche Bezeichnungen! Ein Bild oder ein Möbelstück ist entweder gut oder schlecht, es ist gelungen oder mißraten. Ob es echt oder unecht ist, spielt doch überhaupt keine Rolle. Die Empfindung, die ein Betrachter vor einem Bild hat, kann doch nicht dadurch echter werde, daß das Bild keine Fälschung ist. Auch angesichts von Fälschungen kann einem der Himmel aufgehen. Ist es dann der falsche, der gefälschte Himmel= Muß man nicht dafür dankbar sein, daß es noch ein paar schöne Dinge auf der Welt mehr gibt, als es legalerweise auf ihr geben dürfte?“

Otto Sartorius hat seine drei Kinder – aus guten Gründen – seit vierzig Jahren nicht mehr gesehen; nun lädt er ein, zum nächsten Wochenende zur Testamentseröffnung zu Lebzeiten. Und alle Kinder kommen, trotz starker anderweitiger Verpflichtungen; nur der Erblasser ist plötzlich ganz blaß geworden und hinterläßt eine ebenso peinliche wie peinigende Lage, auf die er sich schon lange gefreut hat.


Bauch der schönen Schwarzen

„Sehen Sie, ich habe das sichere Gefühl, daß ich der Menschheit viel gegeben habe. Fälschung! Betrug! Was sind das für erbärmliche Bezeichnungen! Ein Bild oder ein Möbelstück ist entweder gut oder schlecht, es ist gelungen oder mißraten. Ob es echt oder unecht ist, spielt doch überhaupt keine Rolle. Die Empfindung, die ein Betrachter vor einem Bild hat, kann doch nicht dadurch echter werde, daß das Bild keine Fälschung ist. Auch angesichts von Fälschungen kann einem der Himmel aufgehen. Ist es dann der falsche, der gefälschte Himmel= Muß man nicht dafür dankbar sein, daß es noch ein paar schöne Dinge auf der Welt mehr gibt, als es legalerweise auf ihr geben dürfte?“

Otto Sartorius hat seine drei Kinder – aus guten Gründen – seit vierzig Jahren nicht mehr gesehen; nun lädt er ein, zum nächsten Wochenende zur Testamentseröffnung zu Lebzeiten. Und alle Kinder kommen, trotz starker anderweitiger Verpflichtungen; nur der Erblasser ist plötzlich ganz blaß geworden und hinterläßt eine ebenso peinliche wie peinigende Lage, auf die er sich schon lange gefreut hat.


Die Corporationen

Lesebuch und Nachschlagewerk zugleich.

Aus dem Inhalt:
-Widerstand gegen Napoleon und Besinnung auf Deutschland
-Das Wartburgfest sowie die Liste der noch bekannten Teilnehmer
-Die Ermordung Kotzebues durch Karl Ludwig Sand
-Das Hambacher Fest von 1832
-Der Frankfurter Wachensturm von 1833
-1848/49
-Die Epoche Bismarcks
-Waffenstudenten kämpfen in Kärnten, Oberschlesien und im Baltikum
-Christliche Studenten prägen das Nachkriegsdeutschland und Österreich
-Gaudeamus in der DDR, Burschen ohne Band und Mütze
-Die deutschen Corporationen zwischen Tradition und Fortschritt
-Persönlichkeiten aus der Corporationsgeschichte
-Verbände und Dachverbände


Arbeitszeugnisse schreiben und verstehen

Bücher, die zur Sache kommen!

Der Autor: Helmut Dittrich, Diplomingenieur, drei Jahrzehnte Führungs-, Beratungs- und Schulungstätigkeit in Handwerk, Handel und Industrie, ist bekannt durch eine Vielzahl von Fachzeitschriften und Buchveröffentlichungen.

-Viele Arbeitnehmer erkennen zu spät, daß Details im Arbeitszeugnis Bewerbungserfolge verhindern.
-Viele Arbeitgeber haben Schwierigkeiten, aussagekräftige Arbeitszeugnisse auszustellen und vorgelegte Zeugnisse richtig zu interpretieren.

Unser Ratgeber informiert darüber,
-was bei Arbeitszeugnissen bedeutsam ist, welche Arten es gibt, und wie man fehlende Passagen zu beurteilen hat,
-was indirekte Formulierungen und Andeutungen aussagen können,
-wie man sich notfalls wehrt,
-kurzum, wie man Berufszeugnisse schreibt und liest, beurteilt und gegebenenfalls revidiert.


Standardsituationen

„Standartsituationen“: der Wechelbalg stammt aus dem Sumpf der neudummdeutschen Sportreportersprache und bezeichnet – unter anderem – das, was ehedem „Einwurf“, „Ecke“, Strafstoß“ hieß.

Im vorliegendem Fußball-Stück wir die Seichtvokabel vom flachen Fußballfeld entfernt und hineingetragen ins Alltagsleben unserer aktuellen deutschen Fußballer: Pressekonferenzen, Autogrammstunden, Wohnkulturen, Fachzeitschriftenlektüre, Telefonstreß, gesellschaftliche Verpflichtungen.

Daß im Zuge der 45 Spielszenen – vom Monolog über den Sketch bis zur Kurzkomödie – der Grundtypus einer spezifischen und nicht allzu geheuren Aufsteigerklasse emporschimmert, versteht sich beim langjährig und einschlägig geschulten Sachverstand des Autors ebenso von selber, wie der unbarmherzig scharfsichtige soziologische Blick dieses Mannes auch gar nichts anderes erwarten läßt.


Ja, mei...

Neue und umfassende alltägliche Geschichten von Gerhard Pold, Hanns Christian Müller mit Zeichnungen von Volder Kriegel und vielen Fotos im Haffmans Verlag Zürich.
Wir haben heuer mal eine Weltreise gemacht. Aber ich sag dir gleich, wie es ist: Da fahren wir nimmer hin.


Tiere

Tierliebe:
Befriedigung unseres eigenen Egoismus, die Bestätigung gebraucht zu werden?

Tierversuche:
Unabdingbar in der Medizin, aber wirklich in diesem Umfang notwendig? H. F. Frank recherchierte und kam zu erstaunlichen Ergebnissen.