Leseprobe
aus Mike Taubner: Schwerelos. Roman (Auszug aus den ersten beiden Kapiteln)
Ich stehe oben am Geländer, meine Hände klammern sich fest, halten mich, ich spüre das Holz, den Lack auf meiner Haut. Langsam gleitet die rechte Hand voraus, tastend, suchend, die linke zögert, traut sich nicht. Von unten dringen Geräusche zu mir, ein Mann spricht, man hört die Frau zuhören, sie will ihn unterbrechen, doch er redet, lauter, immer lauter.
Ich bin an der Treppe, oben, am Absatz, wo der Teppich abgewetzt ist. Vorsicht, die zweite Stufe knarzt, ich mache einen großen Schritt, die linke Hand – ist es überhaupt meine? – packt zu. Da stehe ich, auf der dritten Stufe, lausche, warte, niemand kommt.
Der Mann redet, jetzt leiser, was sagen sie? Ich verstehe sie nicht, kenne ich sie überhaupt, und wenn nicht, was machen zwei fremde Personen in unserem Wohnzimmer? Einbrecher! Angstvoll will ich wieder einen Schritt nach hinten machen, das Knarzen der Stufe – verdammt, schon wieder vergessen! – hält mich auf.
Doch, die Stimme der Frau, ich kenne sie. Wo habe ich sie schon einmal gehört? Der Mann redet wieder, nein, er brüllt, ich spüre förmlich seine Spucke auf meiner Haut, ich reibe mein Gesicht, trocken, nichts. Plötzlich ein Schlag, Glas splitter …
Victor schlug die Augen auf. Er saß immer noch auf dem Rücksitz des muffeligen Fords seiner Tante, draußen rauschte eine ihm unbekannte Landschaft vorbei. Er regte sich, versuchte sich aufzusetzen, die klammen Beine zu bewegen.
Seine Tante drehte sich zu ihm um.
„Alles in Ordnung, Victor?“
Wenn er sich nur ansatzweise so fühlte, wie sie aussah, befürchtete er das Schlimmste: dunkle Augenringe von zu wenig Schlaf, tiefe Falten in der blassen Haut, die in den letzten Tagen sich noch tiefer eingegraben hatten, das Haar, einst voll und dunkel, nun mit grauen Strähnen durchzogen, für die sie keine Zeit hatte, sie abzudecken.
Victor nickte nur, schaute dann wieder aus dem Seitenfenster.
„Bist du eingeschlafen?“ fragte sie ihn.
„Beinahe“, murmelte er.
Morgendlicher Dunst hing zwischen den Hügeln, die die Landstraße in einer gnadenlosen Gerade durchschnitt. Sie waren noch im Dunkeln losgefahren von zu Hause.
Nein, von ihrem Zuhause, nicht von seinem, korrigierte er sich in Gedanken.
Victors Tante drehte sich wieder nach vorne um und schaute den Mann am Steuer an. Einen Busfahrer mit diesem übernächtigten Gesicht hätte die Polizei sofort aus dem Verkehr gezogen. Für die einsame Landstraße vor ihnen reichte es.
„Wie weit ist es noch?“ fragte ihn Victors Tante.
„Ganz ehrlich? Nicht den leisesten Schimmer. Wir müssten bald durch Georgshausen fahren, ab da dann noch fünf Minuten.“
„Soll ich mal die Karte holen?“
Der Fahrer grunzte, sie griff ins Türfach und holte einen Straßenatlas in Form eines schmalen Heftes hervor. Ganz Deutschland, handlich zusammengefaltet. Sie blätterte, suchte und hielt dann die Karte hoch, als würde sie über den Rand die Landschaft mit den Zeichen auf dem Papier vergleichen.
„Gib mal her“, raunzte der Fahrer sie an. Er nahm ihr bestimmt, aber nicht grob die Karte aus der Hand und legte sie vor sich aufs Lenkrad. Wenn dies die Polizei …
Am Straßenrand tauchten die ersten Häuser auf, und kurz darauf passierte ein grüner Ford mit drei Personen darin das Ortsschild: PAPPELHEIM.
Die Augen des Fahrers wechselten hektisch zwischen Straße und Karte.
„Pappelheim … Wo ist dieses Pappelheim, verflixt und …“
Sie fuhren durch das noch ruhig und verschlafen liegende kleine Dörfchen. Victor blickte teilnahmslos aus dem Fenster und rechnete jeden Augenblick damit, dass ein streunender Hund bellend neben das Auto gelaufen kam.
Der Wagen näherte sich einer Kreuzung, der einzigen des Ortes. Der ganze Stolz der Gemeinde prangte darüber, eine Ampelanlage, die aber wegen der frühen Uhrzeit noch abgeschaltet war. Der Fahrer verlangsamte die Fahrt, konzentrierte sich weiterhin auf die Karte und versuchte, die Linien und Symbole mit der Realität in Übereinstimmung zu bringen.
„Wir sind von der A 8 runter und dann … Mmh … auf die Bundesstraße, und von da …“
Die Tante hatte einen skeptischen Blick aufgelegt und bedachte den Fahrer mit höchstmöglichem Unmut.
„Warum hast du nicht gestern schon die Route herausgesucht?“
„Hab ich doch“, grummelte er.
Victor sah am Straßenrand, wie in einer vorbeifliegenden Backstube schon Licht brannte, aber selbst wenn der Duft frischer Brötchen den Wagen erreicht hätte, gegen den Muff von der Überdecke, auf der er sich mühsam von einer unbequemen Position zur nächsten quälte, hätte selbst eine Wagenladung warmen, frisch gebackenen Brotes nichts ausrichten können.
Der Wagen war keine fünfzig Meter von der Kreuzung entfernt, als Blaulicht aus dem Nichts aufflackerte. Plötzlich, mit beinahe ohrenbetäubendem Getöse, schaltete ein Krankenwagen seine Sirene ein, das unerbittliche Geräusch brüllte durch die leeren Straßen, der Wagen jagte über die Kreuzung, hüpfte über den Asphalt, die Tante schrie, der Fahrer riss entsetzt die Augen auf, nach einer Schrecksekunde trat er mit aller Macht auf die Bremse, die Reifen blockierten, quietschten, der Ford brach zur Seite aus, schlitterte, der Krankenwagen bretterte vorbei, der Fahrer lenkte dagegen, Victor wurde in die Gurte gedrückt, mit stehenden Rädern rutschte der Wagen auf die Kreuzung zu, der taufeuchte Asphalt bremste kaum, unendlich langsam kam der Wagen zum Stehen …
Der schwarze Gummiabrieb von den Vorderreifen touchierte das schmutzige Weiß der Haltelinie vor der Ampel.
Hinter der Kreuzung schaltete der Krankenwagen die Sirene wieder aus. Eine Sekunde lang herrschte Stille, dann rauschte hinter dem Krankenwagen ein Leichenwagen hinterher. Victors Tante hielt in Panik die Hände vor die Augen, wartete auf den Aufprall, auf splitterndes Glas und sich verbiegendes Metall. Erst als sie merkte, dass der Wagen mit abgewürgtem Motor stand, lugte sie zwischen ihren Fingern hindurch. Mit aschfahlem Gesicht blickte sie der Kolonne nach. Als beide Wagen nicht mehr zu sehen waren, drehte sie sich zu dem Fahrer um, der sie mit offenem Mund anstarrte und dann sprachlos–entschuldigend mit den Schultern zuckte. Sie beugte sich zu Victor nach hinten.
„Alles in Ordnung bei dir?“
Er schaute sie an, als wüsste er nicht, was passiert war, nickte dann, murmelt etwas wie „Schon gut“ und nahm dann wieder seine ursprüngliche Position mit Blick aus dem Seitenfenster ein.
Er schaute geradewegs auf einen Hund, der kläffend am Gartentor stand und den grünen Ford mit aller ihm eigenen Boshaftigkeit bedachte.
Victors Tante ließ sich seufzend nach hinten in den Sitz fallen, während der Fahrer den Motor wieder startete und die Fahrt, ganz vorsichtig und bedächtig, nach einem sorgsamen Blick nach links und rechts, wieder aufnahm.
„Meinst du, du schaffst den Rest der Strecke, ohne uns umzubringen?“ giftete sie den Mann am Steuer an.
Der Wagen bog von der Straße ab und fuhr auf eine als „Privatweg“ bezeichnete Schotterstraße. Die Reifen knirschten, als sie einen kleinen Hügel hinauffuhren. Alte, von Wind und Wetter zerzauste Bäume flankierten den Weg, sorgsam gemähte Rasenflächen blitzten durch das Unterholz. Als sie über die Hügelkuppe fuhren, sahen sie vor sich das Internatsgebäude.
Es war beeindruckend, zumindest auf die Entfernung, wenn auch völlig deplatziert in der Landschaft, ein ehemals herrschaftliches Anwesen, drei Gebäude, die wie eine Burg um einen Innenhof angeordnet waren und nur nach vorne offen waren. Ein kleiner, grasbewachsener Wall um die Gebäude herum erinnerte an den Wassergraben, der einst die Burg vor ungebetenen Eindringlingen schützte. Dafür stand das große, doppelte Flügeltor weit offen und hieß die Besucher willkommen. Mit Mühe konnte man farbliche Verzierungen an den Wänden erkennen, an den kleinen Erkern unter den großen Fenstern, am Sims, das in Höhe des zweiten Stocks einmal um die Gebäude lief; aber die Farbe war verblasst, stellenweise abgeplatzt, notdürftig geflickt. Alles machte den Anschein, als müsste jemand mit sehr wenig Geld ein zu großes Anwesen bewirtschaften. So sehr man sich auch Mühe gab, für jedes Loch, was man stopfte, öffneten sich zwei neue.
Der Wagen erreichte das Tor und fuhr auf den Innenhof. Vom Schotter, den man für die Auffahrt benutzt hatte, war wohl noch eine Wagenladung übrig gewesen und so hatte man kurzerhand den gesamten Innenhof damit aufgefüllt. Nur ein einzelner, uralter Baum in der Mitte, umrahmt von einer morschen Bank, trotzte der ansonsten kahlen Fläche etwas Leben ab.
Der Fahrer parkte den Wagen in der Nähe des Baumes und stellte den Motor ab. Müde ließ er die Hände auf das Lenkrad sinken, da erblickte er etwas im Rückspiegel. Mühsam drehte er sich um.
Ein paar Schüler, groß gewachsen und athletisch, joggten in Sportsachen durch das Tor ohne Eile auf den Hof zu. Sie warfen alle einen mehr oder weniger interessierten Blick auf den Wagen, liefen aber vorbei und durch das mächtige Eingangsportal ins Gebäude. Nach einer kurzen Pause folgte eine Gruppe hoch gewachsener Mädchen, die erfolgreich den Überholversuch von zwei kleinen Jungen in kurzen Hosen abwehrten und die Beiden lachend auf Distanz hielten.
Victor stieg hinten aus und blickte ihnen nach, wie sie im dunklen Rachen des Gebäudes verschwanden. Aus dem Augenwinkel bemerkte er eine Bewegung, drehte den Kopf, und musterte sorgfältig das Hauptgebäude. An einem Fenster im Erdgeschoss wogte leicht eine Gardine, schwang zurück in ihre von Schwerkraft und kleinen Nadeln vorgeschriebene Position.
Der Fahrer schob seinen unförmigen Körper aus dem Wagen und streckte sich. Nutzte ihm aber nichts, denn Victor blieb einen Kopf größer als er. Er ging um den Wagen herum, öffnete den Kofferraum und zog einen großen Koffer und eine Sporttasche heraus. Auch Victors Tante kletterte aus der Beifahrertür und betrachtete mit einem anerkennenden Blick das Gelände, bis sie von einer Gruppe Zwölfjähriger abgelenkt wurde, die schwer atmend an ihr vorbeiliefen.
Victor entdeckte die Frau in der Tür als erster.
„Ah, Sie müssen Herr und Frau Bartner sein.“
Die Tante drehte sich um.
Auf der Treppe zum Haupteingang stand eine elegante, aber recht farblose Frau, die Haare streng hochgesteckt. Sie kam ihnen entgegen und streckte schon im Gehen die Hand aus. Victor fragte sich, ob nur ihm das gekünstelte, antrainierte Lachen auffiel.
„Willkommen in Leuchterfeld. Ich bin Frau Kopanovic, die Direktorin. Frau Bartner.“
Sie schüttelte Victors Tante die Hand und wandte sich zum Fahrer.
„Herr Bartner.“
„Nein, nur der Fahrer“, erwiderte er mürrisch.
„Ach“, lachte sie wieder gekünstelt auf, „nichts für ungut. Und du bist dann Victor.“
Sie machte ein Gesicht, als hätte sie ihn lange vermisst und eben erst entdeckt.
„Auch dir sage ich natürlich Willkommen in Leuchterfeld.“
Damit erschöpfte sich ihr Interesse an Victor fürs erste und wandte sich wieder zur Tante.
„Wenn Sie mir jetzt folgen wollen …“
Die Direktorin ging voraus, das falsche Lächeln durch eine noch falschere Armbewegung unterstützend, die Tante folgte. Victor drückte sich vom Kotflügel ab, machte Anstalten zu gehen, als sich der Fahrer vernehmlich räusperte. Victor dachte sich schon, dass es ihm galt, und drehte sich um.
„Ich bin gefahren, aber Koffer tragen tu ich nich!“
Er deutete mit dem Zeigefinger auf die beiden Teile vor dem Wagen, zog demonstrativ eine Zigarettenschachtel hervor und verschränkte die Arme. Victor seufzte, ging die paar Schritte zurück und schulterte sich die Sporttasche. Durch den Schotter etwas mühsam zerrte er den großen Koffer hinter sich her, während wieder eine Gruppe Schüler an ihnen vorbeilief.
Der Fahrer blieb am Wagen zurück und steckte sich eine Zigarette an.
Eine letzte Gruppe Schüler überholte Victor, die Übergewichtigen, Faulen und Fußlahmen, alle schnauften so wie Victor, der sein Gepäck über den Schotter zog und eine Kerbe im Kies hinterließ. Vor der Treppe zum altehrwürdigen Eingang blieb er stehen, musste husten, dann schnappte er sich den Koffer mit beiden Händen und wuchtete ihn die Treppe hoch, eine Stufe, absetzen, eine Stufe, absetzen, noch eine Stufe.
Der Blick ins Gebäude hinein entschädigte zumindest für einen Teil der Mühe: Eine sehr imposante Haupthalle begrüßte Neuankömmlinge in aller gebotenen Stille und mit einer breiten, geschwungenen Treppe in der Mitte. Wenn leise Mönche gesungen hätten, Victor wäre nicht überrascht gewesen. Die Turnschuhe der Schüler, die an ihm vorbei huschten, erzeugten beinahe kein Geräusch. Jedoch fehlte von Pracht und Herrlichkeit jede Spur, die ehemals elegante und gepflegte Einrichtung wirkte vom Zahn der Zeit und unzähligen Schülerhänden und, schlimmer noch, von ihren Schuhen etwas verlottert. Victor fiel die betonte Sauberkeit des Gebäudes auf, kein noch so winziger Streifen zeigte sich an den Fenstern, keine Schmierereien an den Wänden wie an seiner alter Schule, an der sich Generationen von Schülern verewigt hatten, noch nicht einmal die Illusion eines Zigarettenstummels konnte er ausmachen. An seiner alten Schule wurde nur mit dicken Handschuhen gefegt, aus Angst, in eine Spritze zu greifen.
Wenn Victor nicht so um Luft gerungen hätte, wären ihm die riesigen Ölgemälde an den Seitenwänden stärker aufgefallen, allesamt geschickte Fälschungen und Abschlussarbeiten aus dem Kunstunterricht.
Die Direktorin wartete bereits am Fuß der Treppe, die Tante neben ihr, als Victor Koffer und Sporttasche in die Vorhalle wuchtete und in der Mitte einfach fallen ließ. Das kurze Stück hatte ihn ziemlich verausgabt.
„Ah, da bist du ja“, scharwenzelte die Direktorin, „hier entlang, bitte, Frau Bartner.“
Sie zeigte Victors Tante den Weg. Ihre Höflichkeit war beeindruckend, wenn auch etwas altbacken. Sie ging voraus in einen Seitenflur und ließ Victor mit seiner hechelnden Zunge allein.
Die beiden Frauen verschwanden in einem Gang in den Seitenflügel, das Geräusch von Plastik, das über Stein scheuert, begleitete sie, als sich die schwere Metalltür wieder schloss. Das Klackern der zwei Paar Frauenschuhe hallte in dem Flur wieder und überstimmte Victors geräuschvolle Anstrengungen, mit zwei überladenen Koffern durch eine sich ständig schließen wollende Tür zu arbeiten. Auch im Flur waren die Wände mit den Jahren abgedunkelt, und durch die Schwarzweiß–Aufnahmen vom Internat wurde der altmodische Eindruck noch verstärkt.
An der vorletzten Tür im Gang, natürlich musste es den ganzen Gang hinuntergehen, er hätte auch nichts anderes erwartet, hielten die Frauen an und drehten sich zu Victor um.
„Lass die Koffer ruhig draußen stehen“, meinte die Direktorin mit einem wohlwollenden Blick. Sofort ließ Victor dort, wo er gerade stand, alles fallen und folgte seiner Tante ins Büro der Direktorin.
Das erste, was Victor auffiel, war die dahinsiechende Pflanze auf dem Fensterbrett, die sich mit letzter Kraft an ein hölzernes Spalier klammerte. Damit war der Versuch kläglich gescheitert, etwas Leben in dieses Büro zu bringen. Auch die leicht violetten Vorhänge und das von den Schülern gemalte Bild, das diesen Farbton aufgriff, betonte eher noch die Farblosigkeit der Direktorin.
Sie saß schräg unter der Ahnenreihe ihrer Vorgänger, die ihr während der Arbeit über die Schulter schauten. Beim Hineingehen hatte sie in einer einladenden Geste einen Besucherstuhl vorgezogen und war dann in ihrem viel zu großen Sessel versunken.
Victor wartete, bis seine Tante sich hingesetzt hatte, und nahm dann in dem anderen Stuhl Platz. Er suchte in seinen Jackentaschen nach etwas, um sich den Schweiß abzuwischen, fand aber nichts und nahm dann kurzerhand den Ärmel seiner Jacke. Seine Tante beobachtete ihn, ihr Blick vermischte Unsicherheit mit Unwohlsein. Jetzt, wo sie im Büro der Direktorin saßen, war ihr wohl das ganze Vorgehen nicht mehr geheuer.
„So, Frau Bartner,“ begann die Direktorin, „Sie haben alle notwendigen Unterlagen dabei?“
Papiere wurden hervorgekramt, Victors Leben, sorgfältig gelocht und abgeheftet. Die Direktorin studierte die ausgefüllten Formulare, dabei zuckte ihr Mund, als würde sie sich sein bisheriges Dasein auf der Zunge zergehen lassen.
„Sport ausreichend? Victor …“
Sie schüttelte vorwurfsvoll den Kopf.
„Das werden wir ändern müssen, mein Guter!“
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