Leseprobe

aus Tamara Wernli: Lebst Du noch? Roman.


19

Lara fühlte sich wie auf Nadeln, dabei war das Sofa unter ihr weich und bequem. Sie war angespannt, der Champagner, das Luxuszimmer und die Couch konnten nichts daran ändern.
Im Moment, als sie den Raum betreten hatte, konnte sie die schon im Chat empfundenen Vibrationen spüren, nur waren sie jetzt stärker. Der Duft eines herben Aftershaves hing im Raum, es gefiel ihr. Ansonsten sah sie nichts, nicht einmal seinen Umriss und außer seiner Stimme drang kein einziges Geräusch zu ihr, der Lärm von der Strasse war komplett ausgeschlossen. Das Zimmer war angenehm kühl, so kühl, dass sie eine kleine Gänsehaut auf ihren Armen spürte, was aber nicht unbedingt an der Temperatur lag.
Auch er war nervös, sie hörte es seiner Stimme an. Sie war angenehm und männlich und erinnerte sie an jemanden, aber sie konnte im Moment nicht sagen, an wen. Ihre Stimme war ein jämmerliches Gekrächze, und sie kam sich recht albern vor, aber das war nun mal nicht zu ändern. Sie redete Hochdeutsch mit ihm, da er ihren Schweizer Dialekt vielleicht nicht immer verstehen würde.

Lara hatte das starke Bedürfnis, sein Gesicht zu sehen. Aber Regeln waren Regeln. Sie trank ihr Glas auf einmal leer und hoffte, es ließ sie endlich etwas lockerer werden. Dann füllte sie es erneut und wandte sich wieder ihm zu.
„Möchtest du auch noch Champagner?“
„Eigentlich schlimm“, meinte er, „dass wir Alkohol brauchen, um uns zu … na ja, zu entspannen. Aber es ist ja auch keine alltägliche Situation.“
Sie hörte, wie die Bettlaken unter seiner Bewegung knisterten und schloss daraus, dass er sich anders hinsetzte.
„Normalerweise fehlen mir nie die Worte. Warst du schon einmal in Berlin?“
Welch spannende Frage, dachte Lara. Als Nächstes würde er wohl das Wetter mit ihr besprechen wollen.
„Nein. Aber ich wollte schon immer mal dorthin, muss eine tolle Stadt sein. Ehm … wollen wir unsere Namen preisgeben oder wäre das zu …?
Intim lag ihr auf der Zunge, aber das Wort würde ihn wohl eher noch mehr einschüchtern.
„Möchtest du denn deinen Namen verraten?“
„Nein, eigentlich nicht. Ich finde, wenn schon Blind Date, dann ganz blind, mit allem Drum und Dran.“
Sie nahm einen weiteren großen Schluck.
„Für mich ist das okay“, erwiderte er. „Ich brauche deinen Namen nicht zu wissen. Ich wüsste viel lieber, warum ich so gehemmt bin und kein gescheites Wort herausbekomme.“
Das war ehrlich. Und süß. Auch der Champagner war süß, und die Wirkung setzte bei Lara langsam ein.
„Mir geht es genau gleich. Einerseits ist es so, wie ich es mir vorgestellt hatte, andererseits hoffte ich, dass es eben nicht so sein würde. Aber ich muss dir sagen, ich war sehr nervös auf dem Weg hierher. Ich meine, so etwas ist nicht ganz ungefährlich für eine Frau … weißt du?“
„Ja logisch! Aber warst es nicht du, die es vorgeschlagen hatte? Ich hab gedacht: Die hat ganz schön Mut. Und komisch ist, dass der Mut mich jetzt verlassen hat. Ich habe auch nicht geglaubt, dass es so schwierig wäre.“
Ein berauschendes Gefühl breitete sich nun in ihrem Kopf aus. Dass was so schwierig sein würde?
Was genau würde so schwierig sein?“
Ihre Zunge wurde lockerer, wie ihr ganzer Körper.
Er schien zu überlegen und antwortete nicht gleich.
„Im Chat war es anders, einfacher. Da hatte ich einfach drauflos geschrieben, ohne lang zu überlegen. Jetzt hab ich das Gefühl, ich müsste mit meinen Worten vorsichtig sein, um … ja um dich nicht zu … Damit die Situation keinen, sagen wir, billigen Touch bekommt … wegen des Hotelzimmers, der Dunkelheit und so. Ja genau, vielleicht ist es das. Ich möchte das vermeiden. Dabei stelle ich mich recht doof an …“
Er lachte nervös.
„Hast du so etwas Ähnliches schon mal getan?“, wollte sie wissen.
„Nein, du bist die erste Frau, die ich aus dem Chat treffe, und auch die Erste in einem dunklen Zimmer. Auch wenn es jetzt seltsam klingt: Ich chatte nicht, um Frauen zu treffen. Und du, hattest du schon Blind Dates?“
„Hab dir ja im Chat schon gesagt, dass ich noch nie eins hatte, und etwas in der Art schon gar nicht. Aber ich find’s irgendwie spannend.“
„Stimmt, wenn man sich erst mal dran gewöhnt hat …“
Seine Stimme klang nun etwas ruhiger, sie glaubte, ein Lächeln zu spüren.
„Was würdest du denn jetzt am liebsten tun?“, hörte sie sich fragen und errötete.
„Schwierig zu sagen, Secrets“.
Plötzlich musste sie lachen, sie fand es lustig, wie er sie Secrets nannte, und überhaupt war die ganze Situation irgendwie zum Schreien.
„Sorry, dass ich lache, aber es ist wirklich eine zu komische Situation.. und Secrets hat mich noch keiner genannt.“
„Kommst du zu mir aufs Bett?“
Ihr Gelächter endete abrupt. Das Herz schlug ihr bis zum Hals und sie war froh, dass es stockdunkel war und er sie jetzt nicht sehen konnte. Aufs Bett? Wie meinte er das? Neben ihn? Oder wie? Rasch spulte Lara alle möglichen Antworten im Kopf durch, und da sie keine passende fand, stand sie auf und ertastete sich den Weg zum Bett.


20

Sobald er sie in der Nähe glaubte, zog er sie an sich. Es schien ihm das einzig Richtige. Sie schlang ihre Arme um seinen Hals und hielt ihn fest. So blieben sie einen Moment lang sitzen, ohne ein Wort zu sagen. Dann ließ er sich langsam nach hinten gleiten und nahm sie mit. Er drehte sie sachte auf den Rücken und legte sich neben sie, sodass er sie vor sich spürte. Gerne hätte er eine Hand auf ihren Körper gelegt, aber da es vielleicht nicht angemessen war, blieb er einfach unbeweglich und sah sie durch die Dunkelheit hindurch an.
Endlich war sie bei ihm. Er hatte Zeit, viel Zeit, und er wollte den Moment genießen. Kein Computer stand mehr zwischen ihnen, kein Hin– und Herschreiben, sie war nur Zentimeter entfernt, und er konnte ihren heißen Atem an seinem Hals spüren. Er war von der Situation überwältigt. Diese Nacht war ein Abenteuer.


22

Sie lag starr neben ihm und sah dorthin, wo sie sein Gesicht vermutete. Seine Hände fuhren durch ihre Haare, über ihre Arme, ihre Lippen … streichelten ihre Beine, dort, wo ihr Kleid hochgerutscht war und er ihre Haut berühren konnte.
Obwohl der Druck seiner Finger sanft war, strömte Stärke von ihnen aus und erzeugte kleine Schauer auf ihrem Körper. Es war, als ob er seine Gefühle durch die Fingerspitzen strömen ließ und ihr so seine Zuneigung mitteilte. Sie fühlte sich wie in Trance. Es fröstelte sie, gleichzeitig brannte ungeheure Hitze in ihr. Wann war ein Mann das letzte Mal so zärtlich zu ihr gewesen?
Seit ihrer letzten Beziehung hatte sie immer geglaubt, ihr Verlangen nach Zärtlichkeit könne sie mit Sex stillen. Welch ein Irrtum! Penetration war gar nicht wichtig. Jedenfalls nicht das Essentielle. Was sie hier erlebte, war bedeutend schöner.
Es musste inzwischen eine halbe Stunde vergangen sein, und noch immer lagen sie stumm nebeneinander, inzwischen strichen auch ihre Hände über seinen Körper und über sein Gesicht und versuchten es zu erforschen. Seine Wangen waren sanft, er war frisch rasiert, und der Duft seines Aftershaves drang immer noch in ihre Nase. Sein Haar war etwas länger und gewellt, sie spürte keinen Schmuck an ihm, auch keine Armbanduhr und seine Arme waren leicht behaart. Sie fühlten sich kräftig an wie sein ganzer Körper – er schien Sport zu treiben –, und er musste recht groß sein.

Seine Finger schlossen ihr nun die Augenlider, und sachte zog er ihren Kopf zur Seite, damit ihr Hals freilag. Lara konnte seinen warmen Atem auf ihrer Haut fühlen. Würde er …? Es vergingen einige lange Sekunden, in denen nichts geschah. Nur der Hauch an ihrem Ohr. Unglaublich elektrisierend. Sie wurde ungeduldig, hielt es kaum mehr aus. Schon wollte sie ihm bedeuten fortzufahren, da war es aber … weiche Lippen berührten sie und hauchten sanfte Küsse auf ihren Hals. Sie stöhnte ganz leise. Gleich wurde sein Druck fester, und sie merkte, dass sich sein Körper anspannte. Dann endlich fanden seine Lippen ihren Mund, und er küsste sie leidenschaftlich.
Ihr Atem ging schneller, während seine Hand zuerst etwas zögernd, dann überzeugter über ihre Brüste glitt und von dort über den Bauch hinunter zu ihren Beinen fuhr. Dort verweilte sie einen Moment, als ob sich ihr Besitzer noch nicht ganz über den nächsten Schritt sicher sei. Schließlich schob er ihr Kleid bis zu den Hüften hoch und streifte langsam ihren Slip herunter. Transparente schwarze Spitzen. Er würde sie nie zu Gesicht bekommen. Sie half ihm etwas nach, und seine Hitze nahm sie in Besitz. Ihr Herz klopfte so stark, dass sie befürchtete er könnte es hören. Mit einer raschen Bewegung schob er ihre Beine auseinander und sein Arm glitt ihren Oberschenkel entlang. Sie hob ihm ihren Körper entgegen, während seine Hand sie fand und berührte. Langsam ertasteten sich seine Finger den Weg und sie wand sich unter seinen Zärtlichkeiten.
Lara biss sich auf die Lippen, um nicht laut zu stöhnen. Er sollte nicht merken, wie sie sehr sie sich nach seinen Berührungen sehnte. Geschickt spielten seine Finger mit ihr und brachten sie immer weiter an den Rand der Wollust. Keine Frage, er verstand sein Handwerk. Nicht nur das, er traf G–Punkte in ihr, von denen sie bisher nicht einmal wusste, dass sie überhaupt existierten.
Wie war das möglich?! Sie wollte mehr. Mehr von diesem Mann, der sie zum Glühen brachte. Ganz wollte sie ihm gehören, mit ihm verschmelzen, sich unter seinen Berührungen gehen lassen. Die Entscheidung, nach München zu kommen, war die Richtige gewesen, dachte sie, bevor Sterne vor ihren Augen explodierten und die Erfüllung sie erschauern ließ.

Als sie wenige Momente später auch ihn berühren wollte, drehte er sie zur Seite, legte sich hinter sie und umschloss sie fest mit seinen Armen. Da war also die Grenze, er wollte sie nicht. Der Zauber der Ekstase war vorbei. Erloschen, Ende und Aus.
Lara war enttäuscht. Nicht, weil ihr das bis anhin nicht reichte, sondern weil in dem Moment seine Situation wie eine dicke Mauer zwischen ihnen stand. Sie fühlte sich zurückgestoßen und begriff überhaupt nichts mehr.
Er schien ihre Verstimmung zu spüren und drückte sie fester an sich.
„Es tut mir leid“, flüsterte er, „ich kann nicht.“
Warum bist du dann überhaupt hergekommen?
„Bist du enttäuscht?“
„Etwas“, gab sie flüsternd zurück, „aber nicht, weil es nicht weitergeht …“
Sie dachte wie ein kleines Mädchen, das von der guten Fee träumte und nun merkte, dass es sie gar nicht gab. Wieso war sie immer so naiv?!
„Weswegen dann?“, wollte er wissen, und das zärtliche Streicheln über ihre Haare ermunterte sie fortzufahren. Sie räusperte sich und sprach zur Stimmschonung im Flüsterton weiter.
„Weil … weil doch etwas … jemand dazwischen steht, und obwohl ich es ja wusste, ist es … für mich eine etwas blöde Situation. Das Ganze so abzubrechen … ist nicht, ehm …“
„Nicht, was wir beide wollen?“
„Ja, so in etwa. Ich weiß, wir kennen uns erst seit heute Abend richtig“, fuhr sie fort: „Nein, nicht einmal richtig. Und du hattest von Anfang an klargemacht, was du willst und was nicht, und das ist auch gut so. Ich habe einfach, seit ich hier neben dir liege, dieses Gefühl … ein sehr vertrautes Gefühl. Ich weiß, es klingt nach Seifenoper!“
Sie brachte ein unsicheres Lachen hervor.
„Ja, es hört sich echt kitschig an“, erwiderte er. „Aber ich fühle genau gleich. Ein vertrautes, schönes Gefühl. Ich schätze es, dass du ehrlich bist.“
Er machte eine Pause, als wollte er noch etwas sagen.
Lara wartete hoffnungsvoll.
„Aber ich kann dir trotzdem nichts versprechen.“
„Das musst du auch nicht.“
„Wenn es eine Art Bestimmung gäbe, wären wir uns viel früher schon begegnet. Schicksal eben.“
Darauf wusste sie keine Antwort. Sie waren sich begegnet, hatten außergewöhnlich zärtliche Momente erlebt und würden nun wieder getrennte Wege gehen.
„Ich glaube eigentlich nicht ans Schicksal“, sagte sie schließlich. „Nicht mehr. Entweder geschieht etwas … oder nicht, aber nicht durch Vorbestimmung, sondern einfach durch Zufall.“
„Das habe ich eigentlich auch immer geglaubt. Aber irgendeinen Sinn hat dieses Zusammentreffen. Oder besser: Zusammenfinden wohl schon.“
Zusammenfinden, dachte Lara bitter. Sie fanden doch hier nicht wirklich zusammen.
„Ah ja, welchen denn?“
„Du findest wahrscheinlich nicht, dass wir zusammengefunden haben.“
Jetzt entpuppte er sich noch als Frauenversteher.
„Würde ich auch nicht, wenn ich du wäre und die Person daneben würde sich so verhalten.“
Er küsste zärtlich ihre nackte Schulter und Lara fühlte sich hilflos seinen Berührungen ausgeliefert. Sie war hin und her gerissen zwischen Anziehung und Lust einerseits, und andererseits dem starken Bedürfnis, auf der Stelle zu gehen. Er hielt mit dem Kuss plötzlich inne.
„Ich würde wirklich gerne wissen, wie du heißt.“
Zu was sollte das gut sein?
„Ich finde das nicht so wichtig.“
Etwas in ihr sträubte sich nun vehement dagegen. Auch wenn sie vorher dazu bereit gewesen wäre, so war sie es jetzt ganz sicher nicht mehr.
„Wir werden uns nicht mehr sehen, wozu müssen wir dann unsere Namen kennen?“
„Das ist es ja gerade“, sagte er. „Ich möchte dich wiedersehen. Und ich möchte dich sehen. Deine Augen. Dein Gesicht, deinen Körper, deine Hände, alles. Ich kann jetzt nicht einfach sagen, das war’s. Ich muss dich sehen und … und mich vergewissern.“
„Vergewissern, wozu? Wenn du mich sehen willst, knips doch einfach das Licht an.“
„Nein, das will ich eben nicht. Das Licht würde alles zerstören.“
„Und wozu sollten wir uns nochmals treffen? Was wird dann anders sein?“
Wenn es ihm nur darum ging, zu sehen, ob sie hübsch war oder nicht, dann konnte er dies auch hier. Bevor sie ihm das sagen konnte, zog er sie zu sich, drehte sie um und nahm ihr Gesicht in seine Hände. Er war nun so nahe, dass sie seine Nasenspitze fühlen konnte. Sie hielt den Atem an.
„Hör zu, ich will einfach nicht, dass wir das Zimmer verlassen und uns nie in die Augen gesehen haben. Wenn du mich nach heute nicht mehr treffen willst, kann ich es verstehen, und es ist auch okay. Das meine ich so. Ich glaube aber, wir sollten uns nochmals sehen.“
Lara überlegte und fand die Idee schließlich nicht so abwegig.
„Was hast du zu verlieren?“
„Okay“, zögernd stimmte sie zu. „Treffen wir uns also noch einmal. Wieder in diesem Hotel, nächsten Samstag … sagen wir um acht, kannst du es dir einrichten? In der Lobby, genau unter der schönen Glaskuppel?“
Sie stellte sich die Szene vor, und das Bild gefiel ihr.
Er schien zu überlegen.
„Ja, Samstag geht, da kann ich kommen. Du weißt ja ungefähr, wie ich aussehe, braunhaarig, eins fünfundachtzig groß. Damit du mich gleich erkennst, werde ich Zeitung lesen und ganz in Schwarz gekleidet sein.“
Er lachte leise auf.
„Ist doch irgendwie spannend! Lass uns zur Sicherheit noch ein rotes Tuch tragen. Und falls wir uns trotzdem nicht erkennen, wissen wir, dass wir farbenblind sind.“
Sie lachten beide, und da alles geklärt war, schien es Lara der richtige Moment für einen Abgang. Dem Abend war nichts mehr abzugewinnen. Sie schätzte die Zeit auf etwa zehn Uhr.
„Okay, dann bis Samstag“, sagte sie langsam, entzog sich seiner Umarmung und stand auf. „Ich werde nun gehen.“
Falls es für ihn plötzlich kam, ließ er es sich nicht anmerken.
„Lass mich dich zur Tür begleiten.“
Er wollte sich erheben, sie stieß ihn jedoch sanft auf das Bett zurück.
„Nicht, ich finde den Weg alleine.“
Reglos wartete sie und einen Moment lang herrschte betretenes Schweigen. War es das nun? Sie hätte gerne noch etwas von ihm gehört, irgendetwas, das diesen schönen Abend zusammenfasste …
Aber wenn sie noch länger so stehen blieb, machte sie sich lächerlich. Sie beugte sich dort, wo sie ihn vermutete über das Bett, aber bevor sie ihm einen Kuss auf die Wange drücken konnte, fasste er nach ihr und schloss sie in seine Arme.
„Das heute war wunderschön. Danke, dass du gekommen bist“, flüsterte es aus der Dunkelheit.

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