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Heutzutage kinderreich Vom "Still-Frust" zur Still-Lust |
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Novemberregen |
Autorenprofil
Geburtsjahr: 1955
Geburtsort: Offenbach am Main
Beruf: Stationsleitung (Gerontopsychiatrie)
Interview
Wen wollten Sie schon immer mal treffen?
Helmut Schmidt, Urban Priol und das Oberhaupt der Tibeter
Welcher Autor hat Sie wie beeinflusst?
Dostojewski, Heinrich Böll, Barbara Noack, Astrid Lindgren, Wally Lamb, Christine Brückner, Steven King
Welches Buch hat Sie wie beeinflusst?
Es gibt viele Bücher, die mich nachhaltig beeindruckt haben. Steven King hat mich eine zeitlang ebenso beeindruckt, wie er mich das Fürchten gelehrt hat, Barbara Noack hat mich zum Lachen gebracht, Dostojewski mich zum Nachdenken und Christine Brückner zum Weinen.
Wie sehen Sie die Zukunft der Literatur?
Absolut positiv. Der Mensch brauchte schon immer Geschichten und das wird auch in der Zukunft so sein. Er braucht traurige Geschichten, lustige Geschichten, banale Geschichten, niveauvolle (oder das was man dafür hält) Geschichten, Liebesgeschichten, Hasstiraden, Phantasie, Utopie und vieles, vieles mehr
Mit welchem Satz würden Sie gerne zitiert werden?
Sie hat niemals aufgegeben und immer an sich geglaubt
Was denken Sie, inwiefern das Internet die Literatur beeinflusst?
Das Internet kann sowohl einen günstigen als auch einen negativen Einfluss auf die Literatur ausüben. Die Welt ist vernetzt - mit allen guten und schlechten Gegebenheiten, Möglichkeiten und Unmöglichkeiten. Es kommt immer darauf an, wer wann was und wie mit dem Internet macht.
Was ist Ihrer Meinung nach der Sinn des Lebens?
So zu leben, dass man überwiegend glücklich ist und immer wieder den Weg in seine eigene Mitte zurück findet, egal welchen "Seitenweg" man eben mal beschreitet. Sinn ist in Allem und in Allem ist Sinn.
Wie soll man sich später an Sie erinnern?
Daran, dass ich mindestens ebenso lustig, wie tatkräftig bin.
Wer ist Ihre Lieblings Romanfigur?
King Lear (Shakespeare), weil er vor einer Problematik steht, wie sie zeitgemäßer nicht sein kann.
Wenn Sie eine Zeitreise machen könnten, was würden Sie tun?
Da bleiben, wo ich bin - im hier und jetzt!
Was wollten Sie schon immer mal sagen?
Die Poitiker sind uns leider so fern, wie damals, in den Zeiten des Absolutismus (damals waren es die Kirchenväter und Fürsten), aber die Geschichte wiederholt sich manchmal (wenn der Mensch nix daraus gelernt hat)
Nennen Sie uns Ihr Lieblingsbuch:
"Der Bastian" von Barbara Noack
Nennen Sie uns Ihren Lieblingsfilm:
"Harold und Maude"
Nennen Sie uns ein gutes Lebensmotto:
Es ist gut zu wissen, dass kein Mensch tiefer fallen kann, als in die Hand Gottes (ich glaube, dass Gott grundsätzlich j e d e n liebt).
Nennen Sie uns Ihr Lieblingszitat:
Liebe ist - so wie du bist

