Ein Sachbuch von Hans Tönjes Redenius
(Religion)
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Angebotstext
„Nie war die Sehnsucht nach lachendem Leben so groß wie heute und nie war die Konzentration um des Lebens willen so notwendig wie heute.“ So heißt es in einem der kurzen „Anmerkungen“ zum Osterfest. Sehnsucht nach lachendem Leben (Rilke) und Konzentration auf das Leben selbst sind die Herausforderungen, denen sich Hans Tönjes Redenius mit den schlichten Mitteln des Glaubenden und „mittelmäßigen Christen“ zu stellen bereit ist.
Es sind immer alltägliche Anlässe, die die christliche Existenz in Frage stellen, zum Nachdenken zwingen und nach Antworten aus dem Buch der Bücher suchen lassen.
So ist es nur logisch, daß sich die „Anmerkungen eines mittelmäßigen Christen“ teilen in: Christliche Existenz und Das Kirchenjahr.
Hans Tönjes Redenius nimmt das den Menschen täglich Begegnende wie Krankheit und Schuld, Glück und Unglück, Alltag und Festtag, Geld und Ausländer, Schlafen und Wachen, Sehen und Glauben, die wichtigen Lebenszäsuren und die Herausforderung christlicher Feste auf und zwingt alles vor das Forum des Heilshandelns Gottes und der Liebe Jesu. Dabei enthält sich Hans Tönjes Redenius theologischer und kirchlicher Urteile und kommt nicht mit den üblichen Lehrmeinungen daher, sondern läßt sich vom in Vollzug befindlichen Sonn– und Alltag kritisch bedrängen, zum Hören und Nachdenken verleiten. Seine unkompliziert wohltuenden, kurzen Antworten wollen Zeugnis des Glaubens ablegen, provozieren, zum Weiterdenken anregen, aber vor allem trösten.
Die „Anmerkungen“ sind allgemeinverständlich formuliert, sie wollen weder richtigstellen noch wissenschaftlich unangreifbar sein. Sie eignen sich zum Lesen und Vorlesen bei Zeitknappheit ebenso wie für die Lektüre vor dem Einschlafen. Sie wollen den Leser und Nutzer die Weite und Schönheit der Liebe Gottes näherbringen.
Inhalt
Christliche Existenz:
Heilende Kräfte
Mehltau auf der Religion
Entsorgte Zukunft
Faszination Einheit
Von der Lust unpünktlich zu sein
Die Witwe des Glücks
Wenn es Herbst wird
Selbstüberwindung und Vergebung
Vom Hochmut zur Demut
Vom Nörgeln und Wehklagen
Geburtstag
Danken und Denken
Schuld und Sühne
Ein Teufelskreis
Suche nach Leben
Die beste Krankheit taugt nichts
Gedankenspiele
Licht und Schatten
Einen neuen Menschen braucht die Welt
Schlaf und Schlaflosigkeit
Von den Früchten des Glaubens
Einheimische und Ausländer
Über die Eßkultur und das Brot des Lebens
Glauben ohne Masochismus
Vom richtigen Sehen
Das liebe Geld und Robin Hood
Das Kirchenjahr:
Advent
Advent bald mit sieben Siegeln?
Weihnachten
Vorweihnachtliche Horrorvisionen
Mittendrin und dennoch abseits
Jahreswechsel
Gute Vorsätze zum Jahreswechsel
Gegenwart
Passion
Karfreitag – ein unbequemer Tag
Ostern
Vom Osterhasen und anderen VIP’s
Himmelfahrt
Kompromisse
Welt ohne Väter
Pfingsten
Fünfzig Tage bis Pfingsten
Das Wichtige erkennen
Von allen guten Geistern
Pfingstliches Klassenbewußtsein
Danken
Erntedanksonntag
Ewigkeitssonntag
Wo die Zeit hinläuft
Wer kennt sie nicht, die Worte zum Sonntag, die Worte am Morgen, die Worte in den Tag? Mit wohlgesetzter Rede ziehen da Zeitgenossen dem Sonn– und Werktag Kleider an, die nicht passen, weil die Redner die Konfektionsgröße der Wirklichkeit längst vergessen haben.
Die Anmerkungen eines mittelmäßigen Christen von Hans Tönjes Redenius sammeln die Worte, die die Wirklichkeit an uns richtet. Es sind nicht Worte für den Tag, es sind Worte des Tages an uns Menschen. Es sind berührende Gedanken, die dem Leser helfen, die Wirklichkeit zu verstehen. Es sind Worte, die das Leben uns schenkt.
(Aus dem Vorwort von Prof. Pater Dr. J. Krasenbrink, Bingen)
Zum Autor:
Jahrgang 1939, in Hamburg geboren und aufgewachsen, verschrieb er sich bereits als Vierzehnjähriger der großen Seefahrt. Aber im Alter von zwanzig Jahren will er Missionar in Afrika werden. Studium in Hermannsburg, Göttingen und Hamburg. Dann ein schwerer Unfall. Behindert muß er seinen Wunsch, Missionar in Afrika zu werden, aufgeben.
Ab 1968 lebt Hans–Tönjes Redenius zunächst in Schaumburg–Lippe als Theologe und Gymnasiallehrer. 1988 zieht es ihn wieder an die Elbe. In der Nähe Hamburgs bleibt er fast 12 Jahre. Heute lebt er in klösterlicher Gemeinschaft mit den Patres der Oblaten in Bingen.
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