Ein Sachbuch von Werner Hoch
(erzählendes Sachbuch)
Anschläge inklusive Leerzeichen: ca. 550.000
Manuskript im Word-Format
Angebotstext
als die Wissenschaftler, von den Dogmen der Kirche befreit, begannen, die Welt zu erforschen, richteten sie ihr Augenmerk einzig und allein auf das Materielle. Mit dieser mechanistischen Auffassung glaubten sie, nach dem Ursache- und Wirkungsprinzip die Natur erklären zu können. Ohne Frage hat diese konsequente Einstellung zu einem gewaltigen Fortschritt in Wissenschaft und Technik geführt. Und damit schien auch die Genialität des Menschen bewiesen. Dabei wurde aber die Tatsache außer acht gelassen, daß der Mensch nicht nur ein physisches, sondern auch ein psychisches Wesen ist. Die materiellen Bedürfnisse sind zwar befriedigt worden, die inneren Werte blieben aber auf der Strecke.In den frühen Epochen glaubten die Menschen, daß alle Lebewesen und die sichtbare Natur eng mit dem Kosmos verbunden sind. Als der Fortschrittsgedanke geboren wurde, trat eine Änderung ein. Anerkannt wurde nur, was man sehen, fühlen oder mit Hilfe von Experimenten zweifelsfrei beweisen konnte. Daneben existierte nichts. Diese materialistische Auffassung wurde zum Dogma erhoben, wodurch jede andere Meinung ihre Gültigkeit verlor.
Einiges müssen unsere frühen Vorfahren entdeckt haben, denn es ist sicher kein Zufall, daß zahlreiche der jahrtausendealten Megalithanlagen als Zentrum einen Energiepunkt haben, an dem noch heute Seltsames geschieht. Offenbar sind solche Plätze nicht nur Kultstätten gewesen. Das waren sie nur für das Volk. Die Priester müssen erkannt haben, daß dort die Menschen positiv beeinflußt wurden. Und das brachten sie mit einer oder mehreren Gottheiten in Beziehung. Heute glauben wir nicht mehr an Naturgötter. Deshalb weichen wir immer wieder auf die Physik aus. Es ist naheliegend, dort den Schlüssel zu finden, um diese Phänomene zu erklären. Wenn es einen Weg gibt, die eigenartigen Vorgänge zu enträtseln, dann, so die Überzeugung der Physiker, führt er über die Quantenphysik. Sie könnte sogar exakte Beweise liefern. Aber der Weg dahin ist noch lang.
Im Laufe der Zeit erkannte die neue Generation von Wissenschaftlern, daß die materielle Auffassung das Weltgeschehen längst nicht mehr erklären kann. Die mechanistische Denkweise begann zu bröckeln. Und es waren die Physiker, die schließlich erkannten, daß unsere Welt offenbar eine von mehreren ist. Nun begann man sich intensiver mit dem Gedankengut unserer Vorfahren zu befassen. Die vordem kindische Denkweise unserer Ahnen erschien auf einmal in einem anderen Licht.
Inzwischen weiß man, daß der Mensch mehr als nur Materie und die Natur rätselhaft und voller Geheimnisse ist. Das gilt für alle Gebiete, die bis heute von den Forschern untersucht wurden. Ob es sich dabei um Vorgänge im mikrokosmischen oder makrokosmischen Bereich handelt, irgendwie hängt alles zusammen. Deshalb wollen wir auch auf die Forschungsgebiete eingehen, die scheinbar nichts mit unserem Leben zu tun haben. Aber der Leser wird schnell merken, daß sich die einzelnen Bereiche einander beeinflussen. Es ist also keineswegs unsinnig gewesen, wenn die Menschen in den frühen Epochen davon überzeugt waren, daß die Erde von Bändern mit stark ausstrahlender Lebenskraft durchzogen wird. Besonders zu spüren war das an bestimmten Plätzen, den sogenannten „Orten der Kraft“. Solche Punkte existierten nur für die Esoteriker, bis sie von Wissenschaftlern tatsächlich nachgewiesen wurden. Wir betrachten daher zunächst Ereignisse, die schon seit Jahrtausenden bekannt sind und versuchen dann mit Hilfe der Physik, den Rätseln etwas näherzukommen. Denn zahlreiche Experimente haben bewiesen, daß alle Lebewesen sowohl Signale aussenden als auch sie empfangen. Kurz gesagt, wir wollen einige Geheimnisse der Natur aufspüren, von denen uns vor allem die Phänomene interessieren.
Es gibt Hunderte von Berichten, in denen merkwürdige Ereignisse geschildert werden. Da tauchen plötzlich Gestalten aus dem Nichts auf, die zweifellos der Vergangenheit angehören. Oder da werden Menschen unvermittelt in die Vergangenheit versetzt, ohne daß sie etwas bemerkten. Dann wieder scheint sich die Zeit zu dehnen oder zu verkürzen. Es werden Geräusche gehört, deren Ursache unbekannt ist, Phänomene also, die bislang nicht zu erklären waren.
Nun kann man diese Berichte einfach nacherzählen und dem Leser ein gruseliges, schönes Gefühl vermitteln. Das ist auch schon oft geschehen. Werner Hoch schlägt einen anderen Weg ein, indem er versucht, alle diese rational unerklärbaren Phänomene auf eine natürliche Ursache zurückzuführen. Es mag mehrere Dimensionen, verschiedene Welten und auch ein Jenseits geben, aber es gibt nur eine Natur. Das heißt, alle Bereiche, ob sichtbar oder unsichtbar, gehören zu ihr. Genau dies aber ist der Untersuchungsgegenstand Physik. Denn sie untersucht, wie die Natur ist. Das heißt nicht, daß Werner Hoch voreilige Lösungen anbietet. Aber er gewährt uns einen erstaunlichen Einblick in die sichtbaren und unsichtbaren Bereiche, aus dem der Leser seine eigenen Schlüsse ziehen kann. Trotz des großen Fortschritts in Forschung und Technik gibt es noch große Lücken über das Wissen von der Natur. Nur eines ist wohl sicher: die Wurzeln der Menschen liegen im Universum!
Das in anschaulicher und lebendiger Sprache geschriebene Manuskript ist reichhaltig, zum teil farbig, illustriert.
| Zum Autorenprofil |
