Ein Roman von Anika Limbach

(Unterhaltungsliteratur)

Anschläge inklusive Leerzeichen: 481.585
Manuskript im Word-Format

Angebotstext

In seltenen Fällen stützt sich auf Fakten eines hierzulande kaum bekannten Arzneimittelskandals.
Nicola, die als gesunde Freiwillige an einer Doppelblindstudie des Antidepressivums Zoloft teilnimmt, wird von extremen Angst– und Unruhezuständen überfallen, die sie fast in den Selbstmord treiben. Als sie die Testtablette absetzt, verschwinden die Symptome.
Diese Erfahrung sowie die Hilfe von Dr. Connell, einem kritisch eingestellten Psychiater, der die Studie in eigener Verantwortung durchführt, löst jäh den Verdacht in ihr aus, dass der drei Jahre zurückliegende Selbstmord ihrer Schwester Helena auf die Einnahme von Zoloft zurückzuführen ist.
In René, der den Tod seiner Freundin Helena nicht verwinden kann, findet Nicola einen Mitstreiter für die Suche nach den Ursachen. Ihr Augenmerk gilt dabei nicht nur Zoloft, sondern allen Serotonin–Wiederaufnahmehemmern, den sog. SSRIs. Sie alle bergen in sich die suizidale Kontraindikation. Die Fragen nach dem Verschweigen des lebensgefährlichen Risikos führen René und Nicola in ein kaum zu durchschauendes Korruptionsgeflecht.
In der Absicht, die Öffentlichkeit aufzuklären, verabreden sich Nicola und René mit einer Journalistin, die sich der brisanten Story annimmt. Bevor ihr Artikel jedoch wie geplant erscheinen kann, macht Robert, Nicolas Vater, seinen Einfluss auf den Chefredakteur geltend und setzt die Absetzung des Artikels durch. Darüber hinaus schüchtert er Nicola derart ein, dass sie resigniert und René bittet, sie eine Zeit lang in Ruhe zu lassen.
Das Blatt wendet sich, als René eine dringende E–Mail von Dr. Connell erhält. Er müsse sich am folgenden Wochenende unbedingt mit Nicola treffen.
Bei dem vereinbarten Treffen kommt Dr. Connell auf einen bevorstehenden Gerichtsprozess in den USA zu sprechen. In seiner Funktion als medizinischer Experte könne er beweisen, dass der Selbstmord eines Jungen durch Zoloft ausgelöst wurde.
Nicola unterstützt ihn in der Hoffnung, dabei die Rolle ihres Vater in dem Sumpf der Pharmalobby aufdecken zu können. Und tatsächlich: Ihr Verdacht gegen ihn erhärtet sich immer mehr. Mit Hilfe von René findet sie heraus, dass Robert Ende der achtziger Jahre von dem Pharmakonzern Eli Lilly bestochen wurde, um einen befreundeten Psychiater in seiner Entscheidung über die Lizenzvergabe von Fluctin zu beeinflussen. Als Nicola ihren Vater darauf anspricht, droht er ihr, sie vor Gericht als Probandin zu diskreditieren. Sie findet Trost bei René. Gleichzeitig offenbart sich ihre Liebe zueinander.
Doch Nicola kann die von Robert zugefügte Verletzung nicht abstreifen. Sie will ihn öffentlich zur Rede stellen, was ihr Wochen später auch gelingt – im Anschluss an einen von ihm gehaltenen Vortrag.
Als er einsehen muss, dass er selbst zu der Tragödie seiner verstorbenen Tochter beigetragen hat, flüchtet er sich in eine langanhaltende Depression.
Am Ende steht die Verkündung eines Gerichtsurteils. Zum ersten Mal in der Geschichte verurteilt ein Gericht im Bundesstaat Wyoming einen Pharmakonzern wegen fahrlässiger Tötung. Nicht zuletzt dank Dr. Connells Studie.

          Zum Autorenprofil  
          Zum Autorenprofil