Ein Roman von Susanne Borée
(Spannungsliteratur)
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Angebotstext
im Spätsommer 1203 flüchtet der Bretone Guillaume nach Paris. Zuvor war ihm die Flucht aus Mirebeau geglückt, nachdem der junge bretonische Herzog Arthur damit gescheitert war, seinen rechtmäßigen Besitz zurückzuerlangen. Während Guillaume als Geistlicher schon bald eine Karriere am Hofe Philipps II. gelingt, kursieren bald schon beunruhigende Gerüchte über Arthurs Ermordung.
Nicht nur die schöne, katzenäugige Hofdame Mincia sucht die Nähe Guillaumes. Schließlich ist er einer der letzten, die den jungen Herzog vor seinem Verschwinden gesehen haben. Und er hat Zugang zu beinahe allen Urkunden und Aufzeichnungen am Hof. Allerdings ist seine Stellung dort alles andere als gefestigt. Offensichtlich hatten auch in Paris starke Kräfte ein Interesse am Verschwinden Arthurs. Doch wer? Die Gegner oder Gönner Guillaumes? Menschen seiner Umgebung, die gleich ihm etwas mehr über den jungen Arthur wissen könnten, sterben plötzlich.
Susanne Borée taucht in ihrem spannenden Mittelalterkrimi in die historischen Ereignisse am Hof Philipp II. ein, der vor 800 Jahren während des Aufbaus der ersten französischen Verwaltung und der Entstehung der Pariser Universität entscheidende Grundlagen für die Entwicklung eines starken französischen Staates legte. Noch herrscht ein labiles Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Gruppen an seiner Kanzlei. Doch nur wenige Schritte entfernt, am linken Ufer der Seine, brodelt das Leben der quirligen Scholaren, die sich um einzelne Dozenten und freie Magister sammeln.
Wird es inmitten all dieser Ereignisse dem inzwischen zum offiziellen Geschichtsschreiber arrivierten Bretonen Guillaume gelingen, die Wahrheit über Arthurs Tod zu erfahren?
Immer mehr Anzeichen deuten darauf hin, dass Arthurs Mörder direkt unter den Pariser Höflingen zu suchen ist. Als der Mörder auch Mincia zum Schweigen bringt, lernt Guillaume endlich dessen Identität kennen … Und mit einem Schlag ermisst er den ganzen Umfang des teuflischen Spiels.
Es begann mit einem Mord und endet in einem schrecklichen Verdacht. Mit sicherem atmosphärischem Gespür webt Susanne Borée ein subtiles Spannungsnetz, das den Leser in die Anfänge der Pariser Universität und die skrupellose Großmachtpolitik Philipp II. führt, der seit der siegreichen Schlacht gegen die Engländer bei Bouvines den Beinamen Augustus führt.
Zur Autorin:
Geboren am 24. Juni 1970 in Coesfeld/Westf.
Studium der Geschichte, Theologie, Germanistik in Marburg, Paris und Berlin.
August 1989 – Juli 1990: Soziales Jahr in Bielefeld/Bethel
April – September 1994: Tutorin in Germanistik für Mittelhochdeutsch
Ab September 1994 nach abgeschlossener journalistischer Ausbildung Mitarbeit an verschiedenen Zeitungen.
Seit 2005 freie Journalistin.
Susanne Borée arbeitet heute als Redakteurin beim Evangelischen Sonntagsblatt aus Bayern in Rothenburg ob der Tauber.
Der Verdacht des Schreibers ist ihr erster Roman.
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