Ein Roman von Adof Heinzlmeier
(Spannungsliteratur)
Anschläge inklusive Leerzeichen: 286.244
Manuskript im Word-Format
Angebotstext
hat der Krimi etwas mit Hitchcock zu tun, oder sieht es nur so aus?
Auf den Steueranwalt Marius wird ein Anschlag verübt. Danach verschwindet er spurlos. Hat man ihn ermordet oder „nur“ entführt?
Unmittelbar danach erhält Tatzeuge Patrick Ruffini, ein Autor von Kriminalromanen, Morddrohungen.
Privatdetektiv Peter Merton beißt sich an dem Fall die Zähne aus. Schließlich erfährt er, dass Ruffini mit Marius eine berühmte Szene aus Hitchcocks Thriller Das Fenster zum Hof nachspielen und filmen wollte, als eine geheimnisvolle Fremde auf der Bildfläche erschien.
Mit einem Feldstecher beobachtete er, was im Mietshaus vor sich ging. Bei einem Menschen wie du und ich würde man sagen, ein Spanner, aber ein Schriftsteller muss Menschen beobachten, um dem wirklichen Leben auf die Spur zu kommen. Es entspann sich ein heftiger Streit zwischen einem älteren Ehepaar und einer Blondine, die sich im zweiten Stock oben ohne auf dem Balkon rekelte.
„Die hatte ganz schön was zu bieten“, sagte Ruffini mit einem müden Grinsen. „Ein glatzköpfiger Bewohner spielte den Walzer aus Maskerade von Aram Katschaturian und dirigierte dazu, ein Stück, das wirkte wie die Untermalung der folgenden Szene.“
Ruffini bemerkte hinter einem anderen Fenster in einem erleuchteten Raum eine Frau.
„Sie hatte ein Vogelgesicht“, erklärte er.
Im Halbdunkel schräg gegenüber stand ein Mann, der erst heftig gestikulierte, dann wie erstarrt dastand.
„Ich spürte eine merkwürdige Stille in dem Zimmer, als wären die Farben des Lebens ins Diffuse gewichen. Der Mann schien zu weinen. Die Lippen der Frau bewegten sich, als kämen Schlangen aus ihrem Mund. Auf einmal hatte sie eine Pistole in der Hand und richtete sie auf den Kopf ihres Gegenübers. Im nächsten Augenblick schien der Mann zu fallen und verschwand aus meinem Blickfeld.“
War Ruffini ein unfreiwilliger Augenzeuge eines „echten Mordes” geworden? Handelte es sich um einen Fall persönlicher Rache? Steckt die geheimnisvolle Fremde, die „Frau mit dem Vogelgesicht“, dahinter?
Als Merton in weitere Morde verwickelt wird, wird er sehr nachdenklich …
Er recherchiert im Nordend, in Sachsenhausen und auf dem Maintower.
Schließlich verfolgt er eine heiße Spur zwischen den Schaubuden und Karussells der Dippemess, bei der er auf mordlüsterne Damen und allerlei schräge Vögel mit dunkler Vergangenheit trifft. Und beinahe auch auf seinen Mörder. Oder Mörderin?
Das wird nicht verraten.
Nur soviel: Am Schluss hat Patrick Ruffini einen erstklassigen Stoff für seinen neuen Krimi.
Die Frankfurter Rundschau weist in einem Porträt über Adolf Heinzlmeier darauf hin, dass Peter Mertons Initialen auf ein unerreichtes Vorbild hinweisen. Sein Schöpfer, der Frankfurter Adolf Heinzlmeier, schreibt sie, ist ein Liebhaber der Schwarzen Serie, zu der Verfilmungen von Raymond Chandlers Phil–Marlowe–Romane nicht zuletzt gehörten. Humphrey Bogart gab dem Ermittler in Los Angeles jene Statur, die zum Denkmal lakonischer Männlichkeit wurde. Heinzlmeier schuf ihm mit Merton ein Alter ego am Main …
