Ein Roman von Linda Christiansen

(junge Literatur)

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Manuskript im Word-Format

Angebotstext

Anna studiert in Köln und ist schwanger von ihrem Unidozenten, der nicht offiziell mit ihr zusammen sein will.

Als sie sich entschließt, das Kind zu bekommen und es alleine großzuziehen, bekommt sie Besuch von ihrer besten Freundin Nora aus Berlin.
Nora ist mit Philipp zusammen, sie ist seit Jahren heimlich in Anna verliebt. Sie will sich darüber klar werden, ob ihre Beziehung mit Philipp noch eine Zukunft hat.
Anna und Nora verstehen sich sehr gut, doch Nora leidet darunter, dass Anna nichts von ihren Gefühlen für sie weiß und sich nicht traut, sie ihr zu gestehen.

Nach einigen Wochen kommt auch Philipp nach Köln, weil er die Ungewissheit und das Warten nicht mehr aushält. Und ausgerechnet in ihn verguckt sich Anna. Damit ist die „Baustelle“ eröffnet und das Chaos perfekt. Es beginnt ein kompliziertes Dreiecksverhältnis, in dem die Frage, ob die „Baustelle“ am Ende geschlossen werden kann, bis zum Schluss offen bleibt.

Das ist allerdings nicht die einzige „Baustelle“ für Anna. Da sie jetzt selbst Mutter wird, hat sie das Bedürfnis, mehr über ihren vor einigen Jahren an Krebs verstorbenen Vater zu erfahren. Als sich herausstellt, dass ihr Vater nicht ihr leiblicher Vater gewesen ist, glaubt Anna, den Boden unter ihren Füßen zu verlieren, und die ohnehin schon komplizierte Beziehung mit ihrer Mutter ist zum Zerreißen gespannt.

Auch wenn Anna reichlich Probleme hat, verliert sie nie ihren Humor und den Drive ihrer Jugend.
Und genau das vermittelt dieser sympathische Roman: Das Leben ist zwar wie ein Drive–in–Kino, aber wenigstens werden dort keine langweiligen Filme gezeigt.



Baustelle ist ein trauriger, liebesturbulenter, aber auch augenzwinkernd witziger Film, der die Hoffnung nie aufgibt, dass eines Tages die Baustelle des Lebens geschlossen werden kann.

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