Ein Roman von Wolfgang Jockel
(humorvolle Literatur)
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Manuskript im Word-Format
Angebotstext
Alexander Jonas will ein Tagebuch führen. Keine gute Idee, wie er sehr schnell feststellen muss, denn die Dinge, die ihm passieren, sollte man besser nicht auch noch schriftlich festhalten! Deshalb dürfen sie niemals von irgendjemandem gelesen werden. Aber schließlich hat es ein Schloss, damit nur ja keiner hineinschauen kann, und im äußersten Fall würde er es sofort vernichten, bevor es jemandem in die Hände fiel.
Trotzdem berichtet er unverzagt und mit umwerfend trockenem Humor über all die Dinge, die einem Mann eigentlich nicht passieren sollten.
So hat er sich zum Beispiel gleich in zwei Frauen verliebt: eine süße, hübsche junge Chinesin („Soll ich Ihnen mal was zeigen …?“) und eine perfekte, hübsche, junge Unternehmensberaterin. Und diese beiden völlig gegensätzlichen Temperamente wirbeln ihn auch prompt schwindelig, sodass er nicht weiß, wo ihm der Kopf steht, ob oben oder unten (manchmal auch beides gleichzeitig).
Auch die Eltern der kleinen Chinesin, die Alex bereits als ihren Schwiegersohn betrachten, sorgen „seitenweise“ für Turbulenzen. Ganz zu schweigen von Alex’ Kollegen und seinen Vorgesetzten im Büro, die einem im Übrigen alle irgendwie verdächtig bekannt vorkommen …
Ob im Restaurant, auf dem Flughafen oder in der Tanzschule (in der er mit beiden Mädchen tanzt und so manchen Unfall verursacht), ob auf der Straße, auf Reisen oder in seiner Firma: Wo immer auch Alex auftaucht, entrollt sich gnadenlos das Knäuel chaotischer Verwicklungen, das sich rettungslos zur Katastrophe schürzen müsste, würde es nicht rechtzeitig im Lachen entwirrt.
Selbst Vico von Bülow, alias Loriot, gestand nach der Lektüre: Ihre Bearbeitung eines sommerlichen sexuellen Höhepunktes im Morgengrauen hat mich ebenso entzückt wie Ihre sanitären Verdienste um das Toilettenwesen einschliesslich des Rühreis am Mantel und der Gabel im Gaumen. In der Tat: Sie haben mich zum Lachen gebracht.
Ein seltener Vorgang bei Humoristen.
Die heiteren Verwicklungen beim Aufrollen des Frühlings mit Stäbchen vollendet Wolfgang Jockel zum Stabhochsprung eines losgelösten Lesevergnügens. Heiterkeit, was willst du mehr!
Zum Autor:
Nach dem Handelsabitur (Institut Monte Rosa in Montreux/Schweiz) sollte Wolfgang Jockel eigentlich die Werbeagentur seines Großvaters in Wiesbaden übernehmen, aber es kam anders. Zwar machte er zunächst wie geplant seinen Werbefachwirt, aber er blieb in München und arbeitete dort zehn Jahre in großen Werbeagenturen. Währenddessen studierte er Psychologie. Anschließend war er viele Jahre als Werbeberater und Texter selbständig und danach in verschiedenen Münchner Unternehmen für die Werbung verantwortlich.
Sein Talent zum humorvollen Schreiben entdeckte er bereits sehr früh. Er schrieb Gedichte, Kurzgeschichten und später auch Sketche fürs Fernsehen.
Für seine kreativen und oft auch etwas verrückten Ideen erhielt Wolfgang Jockel 1991 den mit 10.000 DM dotierten Goldenen David und 1995 den Karl–Valentin–Taler.
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