Ein Roman von Lena Spielberg
(Frauenliteratur)
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Manuskript im Word-Format
Angebotstext
Franzi, Journalistin und Ressortleiterin bei einem Lifestylemagazin, ist Knall auf Fall ihren Job los. Dummerweise passiert Ulf, ihrem Lebensgefährten, der als Programmierer arbeitet, genau das Gleiche. Ein Tatbestand extrem unfreiwilliger Solidarität.
Eine berufliche und emotionale Berg– und Talfahrt beginnt. Geschäftsideen überschlagen sich und platzen wieder, Bewerbungen kommen zurück, neue Jobs münden in neuen Entlassungen – binnen eines Jahres verlieren sie mehrfach die Perspektive.
Goodbye Gucci, welcome Aldi: Existenzangst keimt auf, die Beziehung kriselt, Freunde machen sich rar und Selbstzweifel münden in depressive Verstimmtheit und sukzessiven Realitätsverlust.
Gott sei Dank ist da noch Maxl, ihr Hund. Er wird zum Key–Accounter ihres Sozialnetzwerkes. Extrem unfreiwillig natürlich, obwohl es ihm andererseits freilich Recht ist, dass Franzi und Ulf so überraschend viel Zeit haben für ihn. Auf einmal ist Gassi angesagt, und ist man schon mal auf den Hund gekommen, kommt man natürlich ins Gespräch, und siehe da: ihr Leben verschränkt sich mit dem anderer Hundebesitzer, die zum Teil völlig anderen Szenen und Gesellschaftsschichten angehören. Innerhalb kürzester Zeit lernen sie dank Maxl einen repräsentativen Querschnitt unserer ohnmächtigen Leistungsgesellschaft kennen: Müßiggänger, Junkies und Sozialhilfeempfänger auf der einen, stromlinienförmige Mittelstandsbürger, scharfzüngige Neocons, restalternative Sprengsel und Superreiche auf der anderen Seite. Schnellkurs in Sozialkunde.
Während Franzi mit ihrer Krise offensiv umgeht, wird Ulf immer grantiger und zunehmend phlegmatisch. Franzis Lage jedoch stabilisiert sich, Ulf indes hängt weiter durch und der Haussegen schief.
Franzi weiß, was sie will: mit Vierzig in die Politik – nun weiß Ulf zwar, was sie will, was er will, weiß er hingegen nicht. Seine Lebenskrise, die auch eine klassische Männerkrise ist, bringt sie schließlich an den Rand der Trennung, denn plötzlich schlagen die tradierten Geschlechterrollen wie ein Bumerang zurück.
Auf dem Höhepunkt der Tragikomödie lernt Franzi einen anderen Typ kennen. Das musste ja so kommen. Doch am Ende weiß sie, dass neue Besen auch nicht besser kehren und sie ihren Ulf immer noch liebt.
Und was ist der Dank?
Na, Gott sei Dank wird am Ende alles besser: beide kommen wieder in Lohn und Brot und bleiben zusammen.
Goodbye Aldi, welcome Happyend!
Lena Spielberg hat sich mit wunderbarer Leichtigkeit des schweren Themas Arbeitslosigkeit angenommen. Dabei ist ihr ganz nebenbei auch noch ein komödiantisch entlarvender Blick auf das Haifischbecken „Freier Journalismus“ gelungen.
Zur Autorin:
Lena Spielberg ist das Pseudonym von Margit–Rosa Rehn. Sie wurde 1961 geboren.
Studium der Sportwissenschaften, Sportmedizin und Soziologie in Frankfurt/Main. Seit fünfzehn Jahren schreibt Lena Spielberg für die Frankfurter Rundschau, wo sie auch volontiert hat. Daneben Chefredakteurin für Sonderbeilagen beim Stadtmagazin Journal Frankfurt.
Seit ihrer Entlassung arbeitet sie wieder als „Freie“ im Bereich Presse/Öffentlichkeitsarbeit für den Landessportbund Hessen sowie weiterhin auch für die Frankfurter Rundschau.
Margit–Rosa Rehn hat außerdem mehrere Ratgeberbücher geschrieben.
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