Ein Roman von Evelyne Glocker

(Fantasy)

Anschläge inklusive Leerzeichen: 815.258
Manuskript im Word-Format

Angebotstext

das Königreich Karmin ist reich an uralten Sagen und Legenden. Die wohl bekannteste Legende handelt vom Fluch der Elfenkönigin Theodra. Sie soll einst im Zornestaumel das Herrschergeschlecht, die Adler, verhext haben. Und tatsächlich ging es im Palast Talifur, der Residenz der Adler, schon immer sehr mysteriös zu!
Als die Eltern ihm gestehen, dass er der lange vermisste Prinz Broderik von Karmin ist, stürzt für den Bauernjungen Ben eine heile Welt ein. Ben ist sehr erschrocken darüber, dass er der Erbe eines fluchbeladenen Throns sein soll. Er ahnt noch nicht, dass hinter der Legende mehr steckt als Flüche und Fabelwesen.
In ihm wohnt die eine unbezwingbare Seele Godwill, die ER einst auf diese Erde sandte, um das Böse zu bekämpfen. Doch Godwill schlummert noch, erst nach achtzehn irdischen Lebensjahren wird sie ihren göttlichen Auftrag erhalten. Es ist daher leicht verständlich, dass die Mächte der Finsternis Godwill vor der Zeit der Erkenntnis aufspüren wollen. Ja, sie sind auf der Jagd nach ihr und lassen nichts unversucht, sie ausfindig zu machen.
Als der Dämonenmeister Devlin Ben endlich entdeckt, will er ihn für seine bösen Pläne missbrauchen.
Ben gibt sich unterdessen seiner leiblichen Mutter, Königin Elisabeth, zu erkennen und erfährt, dass eine dunkle Bande in den nördlichen Landen ihr Unwesen treibt und wehrlose Bauern abschlachtet. Ihre Spur erstreckt sich immer weiter landeinwärts, und so bekommt Ben Angst um seine Zieheltern und Ziehbrüder im Niemandswald. Mit der zweiten Reiterstaffel der Adler zieht er hinaus, um den Dunklen ein Ende zu bereiten. Auf seiner Reise erlebt er mehrere Abenteuer und macht eine erstaunliche Entdeckung: Die Elfen gibt es wirklich! Die zum Leben erwachten Fabelwesen scheinen jedoch den Menschen nicht gerade wohlgesinnt zu sein. Ob sie etwas mit den Übergriffen auf die armen Bauern zu tun haben?
Keiner ahnt, dass Devlins böses Spiel bereits begonnen hat. Er lenkt die Figuren mit Geschick und List und stachelt die Elfengeschwister Britaine und Douwain immer weiter auf, sich gegen die Adler und Prinz Broderik zu wenden. Britaine ist schließlich so von Hass zerfressen, dass sie ihre eigene Heimat verrät und schutzlos zurücklässt. Mit der Elfengarde reitet sie aus Alenou, um Prinz Broderik zu vernichten. Am Kupferjoch trifft sie mit einer Überzahl an Elfenkriegern auf die zweite Reiterstaffel der Adler. Es kommt zu einem blutigen Gemetzel, bei dem auch James, des Prinzen Ziehbruder und Schutzmann, sein Leben lässt.
Mit einer waghalsigen Flucht über den reißenden Fluss kann Ben mit seinen verbliebenen Männern schließlich entkommen. Am Ufer der eisigen Tobel ziehen die Adler dann erbittert Bilanz. Es scheint sich alles gegen sie gewendet zu haben, alle Hoffnungen sind erloschen.
Auch die große Elfenkönigin Theodra scheint das Glück verlassen zu haben. Ohne ihre Elfengarde ist sie den Dunklen schutzlos ausgeliefert. Während die Fluten rings um das Elfenreich Alenou steigen, öffnet sich in den Tiefen allmählich die Unterwelt.
Alenou ist von der Außenwelt abgeschnitten. Nur eine einzige Elfin vermag es noch, Devlins verworrenes Intrigenspiel aufzudecken.
Denuielaine ist in der Welt der Menschen, um Buße zu tun. Sie und Godwill verbindet eine uralte Liebe, die bereits einmal das Schicksal von Elfen und Menschen nachhaltig beeinflusste. Wird es Denuielaine gelingen, wieder Klarheit über Licht und Schatten zu schaffen? Wird es ihr gelingen, die unvermeidliche Katastrophe aufzuhalten?

          Zum Autorenprofil