Ein Roman von Toby Martins
(Fantasy)
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Manuskript im Word-Format
Angebotstext
was passiert, wenn ein Junge in einen Magic–Laden geht und in der Fantasywelt verschwindet, die vom Herrn des Chaos regiert wird, den er scheinbar zufällig auf einer Magic–Karte entdeckt?
Toby Martins spielt die spannende Fantasy–Fassung der modernen Roman–noir–Variante durch, in der ein Mann nachts zum Automaten geht, um Zigaretten zu ziehen und dabei in der Szenerie eines dunklen Rollenspiels verschwindet.
Die Geschichte hinter der vollständig in Schwarz gehaltenen Magic–Karte, die uns Toby Martins erzählt, ist aber diese:
Reklöv Yttalsan stammt aus einem alten Fürstengeschlecht. Sein Vater hat einst aller Macht entsagt und seine Untertanen in die Freiheit und eine Form demokratischer Selbstverwaltung entlassen. Reklöv selbst verfügt über die besondere und seltene Gabe, ein „Wanderer“ zu sein, das heißt, er kann sich in verschiedenen Welten bewegen. Nach verschiedenen Grundsatzstreitigkeiten mit Freunden und Anhängern seines Vaters über die Verantwortung des Einzelnen verläßt er als junger Mann seine Heimat–Welt und lebt fortan unter dem Namen Thomas Dreysen auf der Erde. Er studiert und arbeitet als Jurist. Seine Frau und seine Kinder wissen nichts von seiner Herkunft, die er geschickt verschweigen konnte.
Der Hauptwidersacher seines Vaters, Fürst Gorlan, will nun die ehemaligen Ländereien der Yttalsans unter seine Herrschaft zwingen. Aber er fürchtet, Reklöv könnte davon hören, zurückkommen und den mystischen „Herrn des Chaos“ beschwören, den der tyrannische Gorlan als Bedrohung für seine Pläne empfindet. Um Reklöv in seine Gewalt zu bekommen und zu besiegen, stellt er ihm eine Falle. Mit einem besonderen Trick gelingt es ihm, den sechzehnjährigen Sohn Reklövs, Ezra, aus dessen irdischer Welt in die seine zu entführen. Gorlan läßt Reklöv die Nachricht zukommen, seinen Sohn in der Gewalt zu haben. Wie erwartet kehrt Reklöv in seine Heimatwelt zurück und geht Gorlan auch sofort in die Falle.
Gorlans Plan, den Jungen Ezra ebenfalls zu fangen, schlägt jedoch fehl. Die Gegner Gorlans, die früheren Freunde Reklövs, können den Jungen nach seiner Ankunft bald aus den Fängen der Häscher Gorlans befreien und bringen ihn an einen sicheren Ort, einen entlegenen Gasthof. Dort klären sie ihn behutsam über die Identität seines Vaters auf. Am meisten kümmert sich das Mädchen Vivianne um Ezra. Vivianne wurde einst von Gorlan in einen Hund verwandelt und kann nur im Licht einer magischen Kerze ihre menschliche Gestalt annehmen. Sie reist anschließend mit dem immer noch verwirrten Jungen auf den Bauernhof von Freunden, wo er sich vor Gorlans Männern in Sicherheit befindet. Besonders irritiert ist Ezra hier über die Lebensweise der Menschen und der anderen Wesen auf dem Hof, die so ganz anders ist als das, was er von zu Hause gewohnt ist.
Abends fühlt sich Ezra besonders verlassen und einsam. Er verläßt den Hof und verirrt sich in der ihm fremden Umgebung. So läuft er schließlich Gorlans Soldaten über den Weg, die ihn gefangensetzen und zu Gorlans Schloß bringen. Dem bösen Fürsten liegt viel daran, den Jungen auf seine Seite zu ziehen, um die Macht von dessen Vater Reklöv leichter brechen zu können. Er bedient sich dabei eines Tricks. Im sogenannten „Zimmer der Wahrheit“ meint der Junge, in magischen Fenstern sehen zu können, was sich gerade woanders zuträgt. So sieht er seinen Vater gemütlich zu Hause am Abendbrottisch sitzen. Den Hilferuf, den Ezra noch schnell vor seiner Entführung dem Vater hinterlassen konnte, scheint diesen völlig kalt zu lassen. Ezra weiß nicht, daß sein Vater bei dem Versuch, ihn zu retten, von Gorlan gefangengesetzt wurde. Die Bilder, die die Fenster zeigen, sind nur ein magischer Trick, eine Illusion. Ezra ist bestürzt und beginnt, den einschmeichelnden Worten des Fürsten Glauben zu schenken. Erst ein guter Geist vermag am folgenden Tag heimlich, dem Jungen die Augen zu öffnen. Nun macht Ezra sich auf, seinen Vater im Schloß zu suchen. Er findet ihn schließlich und kann ihn befreien. Beiden glückt die Flucht aus Gorlans Schloß.
Auf ihrer Flucht erklärt Reklöv seinem Sohn die Geschichte ihres Hauses und warum er einst diese, seine Heimat verließ. Mit Ezra will Reklöv nun eine alte Freundin und Vertraute, die Chaos–Hexe Morna, aufsuchen und um Hilfe bitten. In ihrer Festung angekommen, werden Pläne geschmiedet, wie Gorlan zu besiegen sei. Als Ezra durch Zufall sieht, wie Morna und sein Vater sich küssen, ist er tief geschockt. Er empfindet das als Verrat an seiner Mutter und rennt wie in Panik aus der Burg. Dabei verläuft er sich in den Wäldern und wird fast von einem Monster getötet. In letzter Minute retten ihn Vogelwesen. Sie bringen den Jungen in ihre Behausungen hoch in den Lüften. Von diesen Wesen erfährt der Junge viel über seinen Vater und den „Herrn des Chaos“. Gleichzeitig eröffnen sie ihm, daß auch er, Ezra, ein „Wanderer“ ist, der seinem Vater entscheidend im Kampf gegen Gorlan beistehen kann. Als er schließlich zur Festung Mornas zurückgebracht wird, hört er, daß Vivianne von Gorlan entführt wurde. Zusammen mit seiner Gefangenen hält sich der böse Fürst nun in dem ehemaligen Schloß der Yttalsans auf. Vater und Sohn brechen nun auf, Gorlan zu besiegen.
Im „Turm ohne Wiederkehr“ des Yttalsan–Schlosses müssen sich Reklöv und Ezra die Räume vorstellen, in denen sich Gorlan verborgen haben könnte. Nach langer Suche findet Ezra den Schlupfwinkel. Hier kommt es zur endgültigen Auseinandersetzung zwischen Gorlan und Reklöv. Dieser ist selbst jener mystische „Herr des Chaos“ und kann dadurch Gorlan besiegen. Der böse Fürst wird anschließend in eine fremde Welt verbannt. Damit ist auch der Zauber über Vivianne gebrochen, und sie erhält ihre menschliche Gestalt zurück. Reklöv und sein Sohn feiern den Sieg und kehren dann nach Hause zurück, wobei die Welt Viviannes und Mornas – Yttalsans frühere Heimat – jetzt auch Ezras Zuhause geworden ist. Ezra will unbedingt wiederkommen, schon allein weil er sich in Vivianne verliebt hat. Zuvor muß Ezra jedoch seine Schulausbildung abschließen und lernen, was Verantwortung bedeutet.
Zum Autor:
Geboren 22.2.1953 in Freiburg i.Br. Studium der Rechtswissenschaft, Psychologie und Geschichte in Tübingen, Göttingen, Freiburg i.Br. und Austin, Texas (USA). Seit 1985 als Journalist in Hamburg tätig, wo sich Toby Martins durch zahlreiche Fachpublikationen einen Namen gemacht hat. Nach Mitarbeit an einer Reihe Drehbücher für Film und Fernsehen, fing er 1987 an Romane zu schreiben. Die ersten drei wurden als Trilogie unter dem Pseudonym Brian Abercrombie veröffentlicht. Der erste Band Hoffmann erschien 1991 auch in russischer Übersetzung beim Quadrat–Verlag in Moskau. Martins ist Mitglied im SYNDIKAT, der Vereinigung deutscher Kriminalschriftsteller. Er lebt heute in Bremen.
Von Toby Martins erschienen folgende Kriminalromane:
Hoffmann. Neuer Malik Verlag (unter Pseudonym: Brian Abercrombie), 1990
Barthelos. Neuer Malik Verlag (unter Pseudonym: Brian Abercrombie), 1992
Brown. Neuer Malik Verlag (unter Pseudonym: Brian Abercrombie), 1994
Die Trachtenpuppe. Buchfink Verlag, 2000
Tod einer Wahrsagerin. Buchfink Verlag, 2001
Klippen der Angst. Buchfink Verlag, 2002
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