Ein Roman von Herbert Dalhoff
(Erzählungen)
Anschläge inklusive Leerzeichen: ca. 190.000
Manuskript im Word-Format
Angebotstext
Orpheus in der Unterwelt kennt jeder, wer denkt da nicht auch an die wundervolle Verfilmung von Orfeu Negro?, aber wer kennt schon Polyphem in der Unterwelt?
Tom Kruseck ist Polyphem, der Ziegenstall ein nicht immer etabliertes Etablissement. Ort der Handlung: nicht Sizilien, wie in der antiken Sage, sondern eine westdeutsche Großstadt. Auch hier ist die Mafia nicht weit.
Und Odysseus?
Odysseus? Odysseus ist zum Beispiel Brandini. Sie können ihn gleich im Titelkapitel kennenlernen, dann wissen Sie auch, daß Tom Kruseck ein Amateur-Videofilmer ist. Dieser liebenswerte Video-Cineast- Liebhaber hat eine besondere Vorliebe für Outsider, für Outis also, wie das im Stoff der Stoffe, der Ilias, heißt. Outis steht für Niemand. Odysseus stellte sich zum Beispiel als Outis vor, als er sich um die Gastfreundschaft des Polyphem bewarb. Aber der lachte ihn nur aus.
Outis wie Brandini, der Kartentrickser, werden von den Erfolgsrealos heute freilich nicht mehr ausgelacht. Das hat man nicht nötig. Ein mildes Lächeln reicht für süffisante Abschätzigkeit.
Tom Kruseck hat für diese randständigen Typen immer ein Lächeln übrig. Sie ziehen sich gegenseitig an.
Herbert Dalhoff ist ein witzig-treffsicheres Randgruppen-Porträt mit Damen gelungen.
Zwar ist er kein Unbedarfter, es gibt bereits einige kleinere Veröffentlichungen, darunter auch ein im Fischer Taschenbuchverlag erschienener Erfahrungsbericht, seine literarische Entdeckung steht indes bei den Verlagen noch aus.
| Zum Autorenprofil |
