Ein Roman von Marco von Rodziewitz
(Crossover)
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Manuskript im Word-Format
Angebotstext
Eine Stadt in der nahen Zukunft, irgendwo, voller Heimtücke und Divergenz.
Ein namenloser Auftragskiller, der sich selbst als Maschine bezeichnet, und sein todbringender Liebhaber, verfolgt von einem morphologisch und anatomisch fragwürdigen Monster, dem sie bislang stets im letzten Augenblick entwischten.
Ein depressiver Polizist, der an seiner beruflichen Besessenheit scheitert, die darin gipfelt, dass er, getrieben von obsessiven Verlustgefühlen, den Mörder und dessen Auftraggeber jagt, die sich für den Tod jener Frau verantwortlich zeichnen, die seine Einsamkeit mit ihrer Liebe in Schranken wies.
Ein übergeschnappter Junkie, der sich von biblischen Spritzen und mutierten Kleiderständern vergewaltigen lässt und gelegentlich Weihnachtsmann spielt.Ein puerto–ricanisches Zimmermädchen mit aufgenähtem Lächeln und der tendenziellen Sehnsucht nach einer Hand, die sie streichelt und nicht dressiert.Billy–Boy, der sich dank eines chirurgischen Eingriffes eine sonore Stimme angeeignet hat, die über seine körperlichen Diskrepanzen hinwegtäuschen und ihm bei lukrativen Verhandlungen um die Stadt Vorteile garantieren soll.
Ein Beobachter, der vom Misstrauen ertappt wird und während eines pittoresken Picknicks den Tod eines seiner Vasallen beschließt.
Ein Clown und sein Kompagnon, der Knochenmann; beide verführt vom schnellen Geld, veranlassen sie ein rentables Schneegestöber.
Nathan, der abgebrühte Cop, der sich wiederholt über Dienstvorschriften hinwegsetzt und seine ganz eigenen, nicht notwendigerweise harmlosen Verhöre durchführt.
Luicano Fratelli, der selbst ernannte Don, der hinter den Kulissen eines florierenden italienischen Restaurants Strategien zur Machtübernahme und Korruption austüftelt und darüber keineswegs vergisst, wie das Kaninchen dem Jagdhund entwischen kann.
Die Prostituierte Lana, die ihre Erwerbstätigkeit als Prozedur verharmlost und ihre zwei Kinder an Liebhaber pädophiler Neigungen anbietet und dennoch nachhaltig darauf besteht, sie sei ein anständiges Mädchen.
Der drogensüchtige Polizist Frank, der auf seinen Streifzügen durchs Nirgendwo seine ganz persönlichen Erfahrungen in Bezug auf Sarkophage und Paroxysmus entwickelt und ein Puzzle aus Glanzpapier vervollständigen will.
Ein Einsatzleiter, der – geplagt von penetranten Fischgestankgefühlen und seiner über die Maßen hinaus anhänglichen Gattin – mehrere Fälle zugleich zu koordinieren versucht und keinen entscheidenden Schritt vorwärtskommt.
Eine Frau, die auf der Kehrseite des Mondes ihren Körper zur Befriedigung animalischer Fleischeslust offerieren muss und die sich täglich neu maskiert, um sich noch im Spiegel begegnen zu können.
Ein Cellospieler, traktiert von Erinnerungsfragmenten, die ihre ganz eigene Logik entfalten, und gepiesackt von einer entstellten Horde Tryqtaten, die allmählich das weiße Haus in der Wüste, welches der Cellospieler sich als Obhut erkoren, zu umzingeln drohen.
Die Königstochter, die hingebungsvoll auf ihren Prinzen wartet und der als einziger Verbündeten eine Schaufensterpuppe zur Seite steht, die ein maßgeschneidertes Brautkleid trägt, das ehedem der Königstochter versprochen ward.
Und eine Ballerina, die als sterbender Schwan lächelnd ertrinkt und die Frage zur Notwendigkeit einer Strumpfhose an das Orchester der toten Klavierlehrerin weiterreicht.
Sie alle stehen in Verbindung zueinander, doch größtenteils ohne Wissen voneinander. Eines haben alle gemeinsam: Sie sind Opfer.
Die einen ihr Leben lang, andere erst kurz vor dem Tode.
Sie alle sind Figuren vor dem Hintergrund einer Geschichte, die auf den eklatanten Missbrauch dreier Seelen basiert.
Niemand scheint der zu sein, der er glaubt zu sein.
In einer offenbar enthumanisierten Gesellschaft, die vorrangig diktiert wird von Gewalt, Intrigen, sexueller Entgleisung und Rücksichtslosigkeit, die darüber hinaus geprägt ist von der Zensur 72 und medialer Manipulation, versuchen sie alle, irgendeinen Sinn zu finden, der ihnen Antwort gibt über die schiere Sinnlosigkeit ihres Lebens.
Vielleicht wird ein Teddybär es wissen …*]
Ein Buch wie ein Puzzle, das kein vollständiges Bild ergibt.
EIN TEXT WIE EIN UNVORHERGESEHENES EREIGNIS!
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