Ein Roman von Helmut Körlings.

(Abenteuerliteratur)

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Manuskript im Wordformat

Angebotstext

Helm Keller, Student der Geophysik an der Bergakademie – heute Technische Universität – Clausthal, faßt im Winter 1958/59, nach dem Tod seines Vaters, den Entschluß, sein Studium für ein oder zwei Semester zu unterbrechen. Er will im Auftrag eines deutschen Unternehmens ins Ausland gehen und in der Erdölexploration arbeiten. Von einer Hannoveraner Firma erhält er ein Angebot für Kurdistan, das er akzeptiert, nicht zuletzt deswegen, weil dies die Heimat seines kurdischen Freundes und Kommilitonen Aziz Gord ist. Was Helm Keller zu Beginn seiner Mission noch nicht weiß, ist, daß sein Freund als Sohn eines bei den „Kurmanji“, den Nordkurden, einflußreichen Stammesführers tief in den seit Jahrzehnten immer wieder aufflammenden Unabhängigkeitskampf der Kurden verstrickt ist.
Auch ihm, Helm Keller, stellt sich sehr bald die Frage, ob er vor der Misere in Türkisch–Kurdistan die Augen verschließt und wegschaut, oder ob er mit seinen begrenzten Möglichkeiten den Kampf der Kurden um kulturelle Identität und für ein menschenwürdiges Dasein unterstützt, wobei er sich selbstverständlich der Illoyalität gegenüber dem Gaststaat, der Türkei, schuldig macht. Unter dem Eindruck dessen, was er im Land sieht und erlebt, entschließt er sich zur Unterstützung der kurdischen Sache.
Maßgeblichen Anteil an diesem Entschluß hat Resye Sohran, eine junge kurdische Ärztin, die Helm Keller nach einem bösen Überfall in Diyarbakir wieder auf die Beine hilft. Eine weitere schwere Verletzung, die er kurze Zeit später erleidet und bei der die Ärztin erneut entscheidend zu seiner Gesundung beiträgt, mündet in eine Liebesbeziehung zwischen den beiden, die aber in diesem fundamentalistischen Umfeld nicht offen ausgelebt werden kann.
Das Leitmotiv des Romans jedoch ist die Suche nach einem neuen, sicheren Versteck für ein umfangreiches Waffendepot, das schließlich mit Hilfe geophysikalischer Explorationsmethoden im Karst des Sason–Berglandes, im äußersten Südosten Anatoliens in der Provinz Bitlis, gefunden wird. Dabei kommt es zu Verwicklungen mit der MIT, dem türkischen Geheimdienst, in deren Verlauf sich Helm Keller gezwungen sieht, das Land fluchtartig zu verlassen.

Zum Autor:
Helmut Körlings entstammt einer Bergmannsfamilie und wurde 1934 in Eschweiler bei Aachen geboren. Nach dem Abitur mußte er seinen Berufswunsch Arzt aufgeben und studierte Physik und Geophysik an der Technischen Hochschule Aachen und der Bergakademie Clausthal–Zellerfeld. Während seines Studiums arbeitete er in der Erdölexploration in verschiedenen Ländern, 1959 in Kurdistan. 1963 bis 1993 war er Geophysiker in der Bundeswehr (Luftwaffe). Nach 1993 ist er als freier Mitarbeiter in einem Ingenieurbüro tätig. Seit 1980 lebt mit seiner Familie in Traben–Trarbach/Mosel.

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